Nach Trumps Telefon-Tag: Merkel international sichtbar völlig im OUT

Nach Trumps Telefon-Tag: Merkel international sichtbar völlig im OUT

Die jüngsten Telefongespräche Donald Trumps zeigen, dass sich Angela Merkel bereits ins Aus geschossen hat – und das auch noch sichtbar die alle Akteure auf der politischen Weltbühne. Selbstmord mit Anlauf, darf man wohl zu dem sagen, was Angela Merkel in Bezug auf Trump und sich in den letzen Monaten gemacht hat. 

Von Viribus Unitis

Trump hatte sehr geschäftige Telefon-Tage. Am Freitag hatte er mit dem mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto telefoniert, nachdem dieser wegen Mauerbau-Differenzen seinen Besuch in Washington abgesagt hatte. Trump hatte vor der Absage mitteilen lassen, wenn Nieto nicht kommt, um zuzusagen dass er den Mauerbau finanziert, könne er auch zu Hause bleiben. Nieto sagte als Reaktion darauf ab und blieb zu Hause. Nieto hat von Trump gelernt, denn er teilte die Absage über Twitter der Welt mit. 

Trumps Telefonat mit Russlands Putin

Als Trump mit Putin sprach, waren beim 50-Minuten-Telefonat am Samstag Mittag, dem ersten Telefonat seit Trumps Inauguration, im Oval Office auch Vize Präsident Mike Pence, Stabschef Reince Priebus, der Chef-Stratege des Weißen Hauses Steve Bannon and der Nationale Sicherheitsberater Michael Flynn anwesend. Rex Tillerson, Trumps Wunschkandidat als Außenminister war nicht dabei, weil er noch nicht vom Senat als Außenminister bestätigt war bzw. ist und so noch keine offizielle Amtsperson ist, also bei so was (noch) nicht dabei sein darf.

Das Gespräch hatte wohl grundsätzlich zum Thema, dass die Beziehungen beider Länder "in need of repair" sind, also "reparaturbedürftig". "Wir wollen großartige Beziehungen mit allen Ländern haben", sagte Trump. "Wenn wir großartige Beziehungen mit Russland und China und allen Ländern haben können, bin ich dafür."

Des weiteren wurde die gemeinsame Bekämpfung des Islamischen Staates angesprochen, wobei Beide wohl überein kamen, dass man diese Organisation auslöschen müsse – weltweit. Damit befinden sich die USA, Indien, Russland und China auf einer Linie, was die Sichtweise über den IS angeht, und auch die Zukunft des IS. Zukunft darf der IS keine haben – er soll ausradiert werden. Die großen Vier der Welt einig bei einem sehr großen Problem, das die Welt beschäftigt – ein gutes Zeichen – ignoriert von den westlichen Mainstream-Medien.

Trump im Telefongespräch mit Japans Abe, Australiens Turnbull und Frankreichs Hollande

Der Telefon-Tag begann mit einem 45-Minuten-Telefonat mit Japans Premierminister Abe. TPP, das Trump gerade in die Mülltonne geworfen hatte, war kein Thema. Nordkorea war als Sicherheitsthema bestimmend. Trump bekräftige den Beistand der USA für Japan. Trump lud Abe zu einem Besuch im Weißen Haus ein – das wurde auch gleich terminisiert, Abe wird am 10. Februar bei Trump sein.

Weitere Gespräche mit dem Premierminister von Australien, Malcom Turnbull. TPP war auch hier kein Thema, obwohl es Australien sehr betrifft. Turnbull kennt die Einstellung von Trump zu TPP. TPP ist erledigt, das hat Turnbull begriffen. Trump darauf noch einmal anzusprechen wäre wohl kontraproduktiv. Trump besprach mit Turnbull die sehr harte australische Flüchtlingspolitik, und was denn die USA von Australien da lernen könnten.

Trump telefonierte auch mit dem französischen Präsidenten Hollande. Für Hollande ein Begrüßungs- und fast auch ein Abschiedsgespräch, denn er stellt sich nicht zur Wiederwahl und spätestens im Juni ist sein Nachfolger gewählt und im Amt. Das Gespräch mit Hollande war so mehr formell denn substantiell, weil Hollande nicht mehr in der Lage ist politische Aktivitäten zu setzen.

Trumps NATO-Gebühren-Telefonat mit Merkel

Das 45-Minuten-Telefonat mit Merkel wobei deutsche Medien herausstellen, Merkel habe Trump im Rahmen Ihrer Machtfülle zu einem Bekenntnis zur NATO drängen können:

"Der Präsident und die Kanzlerin kamen überein, dass die NATO eine fundamental wichtige Rolle im Rahmen der erweiterten transatlantischen Beziehungen spielt, sie stark genug sein sollte, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden, und die NATO Frieden und Stabilität gewährleistet, in der Nordatlantischen Gemeinschaft."

Dieses Statement wurde von deutschen Medien (jeweils unterschiedlich ausgeformt) als großer Sieg Merkels verkauft, weil sie den NATO-Skeptiker Trump zu einem NATO-Bekenntnis gebracht hatte. Naja – darf man fragen, zu welchem Preis?

Trump hatte immer wieder kritisiert, die Verbündeten würde im Rahmen der NATO zu wenig für die Verteidigung tun, und die Verbündeten aufgefordert mehr zu zahlen. Wenn sie Schutz wollen, so Trump, sollten sich auch dafür zahlen. In deutschen Medien wurde dies fast nicht angesprochen, nämlich wer zahlt?  

Da meldet ein Medium "Trump and Merkel appear to have touched on the topic of payments." und ein anderes "common defense investment in military capabilities and a fair contribution of all allies." – Zu deutsch, man habe darüber gesprochen wer denn was wie finanzieren sollte. Da Trump nun zur NATO positiver steht, darf man annehmen, dass sich seine Finanzierungs-Vorstellungen durchgesetzt haben.

Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass Merkel Trump wohl versprochen habe, mehr in Verteidigung zu investieren und auch mehr für den Schutz zu bezahlen (so ist es ja nicht – Deutschland zahlt ja schon). Merkel hat also Trumps Bekenntnis zur NATO mit Geldversprechen gekauft.

Dargestellt wird in deutschen Medien, Merkel hätte Trump praktisch dazu gedrängt und einen großen Sieg umgesetzt. Naja, money makes the world go round …!

Trump & May zerstören Merkels Führungsträume

Trump hatte den Briten im Rahmen des Brexit schon Rosen gestreut: "Wenn man auf die EU schaut dann ist es Deutschland. Im Grunde ist es ein Vehikel für Deutschland. Deshalb denke ich, es war klug vom Vereinten Königreich, raus zu gehen." ("You look at the European Union and it's Germany. Basically a vehicle for Germany. That's why I thought the UK was so smart in getting out.")

Seit der Ansprache (ganze Rede hier) vor den Republikanischen Repräsentantenhaus-Abgeordneten und Senatoren in Philadelphia, die Briten- Premier Teresa May nach ihrem Treffen mit Trump hielt, sind Merkels Führungsträume so scheint es ausgeträumt. May erklärte "We have the opportunity to lead together again" und meinte damit, die USA und Großbritannien, also namentlich Trump und May, "hätten die Möglichkeit wieder zu führen". Gemeint war die Führung der westlichen Welt – und (natürlich) wenn es geht auch gleich der ganzen Welt.

Im Vorfeld des Telefonates hatte Merkel monatelang Trump Standpauken gehalten. Wobei Merkel das nicht Trump selbst gesagt hatte, sondern in Medien-Statements über die Medien Trump hatte ausrichten lassen (nicht sehr Lady-like). Sie hatte seine Führungsrolle innerhalb der westlichen Interessensgemeinschaft (G7 & Co) nicht nur in Frage gestellt, sondern selbst für sich die Führung reklamiert.

Teilweise glitten diese Aktionen ins Groteske, und Deutschland und Merkel in den Größenwahn. Es ist per dato Status Quo, dass Deutschland unter Merkel, nicht nur einen Konfrontationskurs gegen Putins Russland fährt, sondern auch volle Konfrontation gegen Trumps USA. Deutschland macht medialen Zweif- Fronten- Krieg gegen zwei Weltmächte. Das traut sich sonst niemand!

Die deutschen Medien werden nicht müde diesen Zweifronten-Krieg ständig anzuheizen. Ein ständiges mediales Trommelfeuer gegen Trump und Putin unterstützt Merkel in Ihren Aussagen. Die deutschen Medien unterstützen diesen Anspruch. Mit einem unglaublichen Stakkato an Berichterstattung wurde Trump demontiert, und – suggestiv – Merkel als die einzig mögliche Führerin der westlichen Wertegemeinschaft dargestellt. Viele Deutsche glaubten das auch.

Kein anders Land der Welt traut es sich, gleichzeitig gegen beide Weltmächte vorzugehen, gleichzeitig gegen Putin-Russland und Trump-USA – traut sich keiner. Selbst mächtigere Nationen als Deutschland, nämlich Inder und Chinesen, trauen sich das nicht. Merkel traut sich das schon. Größenwahn oder … oder … ?

Nun, mit obiger Rede hat May klargestellt, dass Merkel kaltgestellt sei. Sie und Trump würden den Laden schon führen. Alles wie immer, und ehedem in der westlichen Welt.May ist voll IN, Merkel voll OUT.

Merkel ist in Europa nur dritte Wahl. Zuerst kommen für die USA die Briten, also May. Dann kommen die Franzosen – wobei die derzeit im Wahlkampf sind, und sich keiner dort einmischen möchte. Die Franzosen sind erst wieder ab Herbst 2017 aktiv, und bis dahin ein Neutrum in der internationalen Politik. Und dann, an dritter Stelle kommt Merkel, das Großmaul im Größenwahn.

Die deutschen Medien basteln dem vernehmen nach an einer Geschichte, in der dargestellt wird, dass Trump nur deshalb Merkel als Führerin der westlichen Welt verhindern konnte, weil Teresa May ihn stütze. Das ist auch in feministischer Hinsicht gut verkaufbar – ohne weibliche Unterstützung keine Trump-Macht – und wird so wohl auch gut geglaubt werden.

Hinterhältig-feige Merkel: Einerseits keine Einladung ins Weiße Haus und andererseits Ansehensverlust in der Welt

Merkel ins Weiße Haus eingeladen? NEIN! Deutsche Medien werden nicht müde zu behaupten, Trump hätte Merkel ins Weiße Haus eingeladen. Das stimmt nicht. Trump hat Abe eingeladen und auch schon einen Termin fixiert, den 10. Februar, aber Merkel bekam keine Einladung.

G20-Gipfel Hamburg: Groß heraus stellen die Medien, dass Merkel Trump zum G20-Gipel in Hamburg im Juli 2017 eingeladen habe und, oh Überraschung, Trump zugesagt habe zu kommen. Nun, das ist keine diplomatische Leistung von Merkel, wie man vielleicht meinen könnte, sondern eine Erfordernis. Wenn Trump beim Hamburg-Gipfel fehlen würde, dann müsste man sich Gedanken machen, ob der russiche Präsident Putin, oder der indische Premier Modi oder der chinesische Präsident Xi überhaupt kommen würden. 

Die G20 sind nur dann etwas wert, wenn die Welt-Quadriga, bestehend aus Chinesen, Indern, Russen und USA dabei ist. Wären die vier nicht dabei, wären die G20 nur G16, und damit ein bedeutungsloses Kaffekränzchen mit der Lizenz zur Kuchen-Verkostung – mehr nicht! May-Mogherini-Merkel & Co in der Eduscho-Ecke mit Marzipantorte, und im Hintergrund trällert Udo Jürgens "Aber bitte mit Sahne".

Merkel gegen Trump: Merkel hatte Trump im Vorfeld über die Medien massiv gemaßregelt. Ermahnungen, Belehrungen ja sogar Beschimpfungen, offene Abkanzelungen und mehr tönten über deutsche Medien in die Welt. Gehört nicht nur von den deutschen Medienkonsumenten und von Trump, sondern auch von den aufmerksamen Beobachtern in China, Indien und Russland. Sowohl in den Botschaften dieser Länder in Berlin, als auch in den jeweiligen Außenministerien wurde die Entwicklung mit Spannung verfolgt.

Was Merkel und die deutschen Medien nicht bedachten – das Ausland sieht zu, hört mit, liest mit. Da gibt es so ein "Internet" (was immer das ist) da kann man in China in Echtzeit die Infos aus Deutschland lesen. Es gibt sogar Chinesen die sind so gebildet, die können deutsch (na wow). Die Inder und Russen haben auch solch gebildetes Personal – na epochal! Man rechnete in Beijing, New Delhi und Moskau mit einer Art "Showdown" zwischen Merkel und Trump im Rahmen des ersten Kontaktes, also des ersten Telefonates, oder wie auch immer der Kontakt sein würde.

Die ganze Abhandlung wird auch als eine Art Polit-Entertainment gesehen. Wer braucht schon einen Polit-Thriller im Kino, wenn er ihn live von Merkel aus Deutschland von deutschen Medien kostelnlos frei Haus geliefert bekommt. Die Diplomaten aus China, Indien und Russland sparten – und sparen – so die Kinokarte.

Dann war das Telefonat. Es gab einen Showdown, aber anders als geplant. Nicht Merkel erklärte Trump die Welt, sondern Trump brachte Merkel auf Linie. Mehr zahlen für die NATO – für Merkel OK. Schön brav freundliche Konversation machen mit Trump, nicht belehren, nicht beschimpfen – Merkel war brav. Obwohl Merkel doch so brav war bekam sie keine Einladung ins Weiße Haus – die bekam Japans Abe für den 10. Februar.

Merkel das Großmaul hat schon bei der ersten Konfrontation mit Trump voll klein beigegeben. Unter den Augen der Großen der Welt. Merkel hat sich als hinterhältig-feige präsentiert, indem sie zwar über die Medien Trump beschimpfte, aber im persönlichen Kontakt sofort klein beigab. Merkel hat sich als Lachnummer präsentiert, denn statt die Führung der westlichen Welt von den USA und Trump zu übernehmen, übernimmt sie jetzt nur größere Zahlungen im Rahmen der NATO.

Und die Moral aus der Trumps-Telefon-Tage-Geschicht? Merkel ist erledigt. Nicht nur bei Trump, sondern international. Sie hat den Mund voll genommen, wie ein Teenager angegeben, und musste nachher klein beigeben.

Sie zahlt mehr im Rahmen der NATO (wie von Trump gefordert), und sie hat sich selbst im Rahmen der Weltgemeinschaft, vor allem vor den Großen wie Chinesen, Indern und Russen, als hinterhältig-feige Lachnummer offenbart. Merkel ist international erledigt – und jeder weiß das, weil alle international zugesehen / mitgelesen / mitgehört haben. Merkel ist international OUT!

Für Soros ist Merkels Zusammenbruch der Anfang vom Ende

Merkel sollte jener Säbelzahntigerin werden mit der Soros Trump das Fürchten lehren wollte. Sie entpuppte sich als zahloses Polit-Mausezähnchen ohne jedes Stehvermögen.

Mit der Amtsübernahme von Trump war der Krieg vorbei. Unklar war nur, wie heftig denn die Rückzugsgefechte von Soros mit Tigerchen Merkel werden würden. Troja wurde 10 Jahre belagert, und nur durch die List des Trojanischen Pferdes erobert. Würde der Welt das gleiche blühen – jahrelange Kämpfe. Nein, Trump brauchte nicht einmal 10 Tage (gerechnet vom Amtsantritt am 20. Jänner) um Merkel-Säbelzahn-Tigerchen alle Zähnchen zu ziehen.

Die normative Kraft des Faktischen, wer kennt den Spruch nicht? Man wird ihn nun auch anders hören können – die normative Kraft des Trumpischen. Aber nicht nur das. 

Beachten sollte man, Soros hat unüberwindliche Gegner. Die Regierungen und Geheimdienste der USA (seit Trump), Russlands und Chinas (beide seit immer) arbeiten mit voller Kraft gegen Ihn.

Viel Feind viel Ehr könnte man da meinen – oder auch: Viele Hunde sind des Hasen Tod!

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Viribus Unitis heißt "Vereinte Kräfte" und war das Motto von Kaiser Franz Joseph, und der Name eines Ö-U Schlachtschiffes. VU, das Schlachtschiff, schießt mit Informationen, manchmal auch mit Infos die keiner lesen will, weil sie nicht in den Kram passen. VU, das ist ein Autor, mit einem Netzwerk an Akteuren, die mit Hintergrund- und Basisinformationen zur Verfügung stehen.

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