Trump: Polit-Gegner in den USA und in Europa mit schlechten Karten

Trump: Polit-Gegner in den USA und in Europa mit schlechten Karten

Donald Trump muss gegen mächtige Kräfte im US-Establishment und in Europa ankämpfen. Doch wenn er es geschickt anstellt, kann er das schaffen.

Von Viribus Unitis

Fast alle Kommentatoren von Trumps Antrittsrede konzentrierten sich auf die internationalen Aspekte. Hier vor allem auf die Sicherheitspolitik. Wie wird er denn mit Russland und Putin umgehen? Die Europäer wurden zu Scharfmachern und forderten Trump zu harter Gangart gegen Russland auf – und so nebenbei wurden auch die Differenzen mit China angesprochen. Krieg und Frieden – Tolstois Vorgabe in aller Kommentatoren-Schreibe.

Fakt ist: Die Kriege und die internationale Sicherheitslage sind kein Problem für Trump.

Trumps internationale Gespächspartner in China, Indien und Russland haben keine Zero-Sum-Mentality wie ehedem von den USA im Rahmen des Obamismus-Hillaryismus vorgelebt. Sie sind erwachsene Gesprächspartner – wie Trump auch – und können differenzieren. Lösungen für die Kriege in Syrien, Afghanistan, die Sicherheitslage in Pakistan, das weltweite Problem des islamischen Terrorismus – Trump findet offene Ohren. Trumps Partner in der Welt-Quadriga, also China, Indien und Russland, sind in diesem Bereich aufgeschlossen gegenüber konstruktiven Ideen von Trump.

Im Rahmen des Obamismus-Hillaryismus wurde der Islam-Terrorismus von den USA, Europa und Saudi-Arabien aufgebaut. Wenn Trump von dieser Politik abrückt – wie er ja auch schon angekündigt hatte – und den islamischen Terrorismus nun bekämpft, wird er Hilfe von den anderen Großen der Welt erhalten.

Die Russen fliegen jetzt schon gemeinsam Luftangriffe mit den Türken gegen den IS und Putin wird offen dafür sein, wenn Trump da den IS mit zerbomben will. Das wird Trump zwar in den Reihen von manchen Republikanern und manchen Demokraten harsche Kritik einbringen, aber das ist er ja gewohnt. Viele Republikaner werden ihn auch unterstützen.

Er kann sogar auf Hilfe von den Demokraten hoffen – Tulsi Gabbard, ehemals Bernie Sanders Unterstützerin – opponierte heftig gegen die obamistische Islam-Terrorismus-Unterstützung. Diese Haltung brachte ihr nicht nur in den USA bei ihren Parteikollegen – den Obama-Hillary-Demokraten – harsche Kritik ein, auch in Europa ist sie deswegen "Persona non grata" weil sie den Obamismus-Hillaryismus ablehnt.

Sind die 3T, also Trump, Tillerson & Tulsi, das neue Dream-Team der US-Außenpolitik?

USA: 2 oder 3 Parteien? Europa vom US-Parasiten-Virus schon ergriffen?

Trump sieht sich in Rahmen der politischen Landschaft der USA nachhaltigen Herausforderungen gegenüber. Diese sind nicht nur militärisch und wirtschaftlich, sie sind auch im Rahmen der politischen Struktur der USA gegeben. Wir kennen die USA grundsätzlich als Zwei-Parteien-System. Das ist de jure völlig korrekt, de facto nicht.

Es gibt die Republikaner. Damit sind jene Teile der Partei gemeint, die sich an den Wurzeln ihrer Partei orientieren – nicht am Establishment und seiner Globalisierung. Kern dieser richtigen "Alt"-Republikaner – die loyal zu Trump stehen – ist die in Europa ach so verteufelte "Tea-Party".

Es gibt die Demokraten. Damit sind jene Teile der Partei gemeint, die sich an den Wurzeln ihrer Partei orientieren – nicht am Establishment und seiner Globalisierung. Kern dieser richtigen Demokraten ist der in Europa ach so verteufelte Bernie Sanders (verteufelt, weil er es wagte gegen Göttin Hillary anzutreten). Tulsi Gabbard gehört zu dieser Strömung.

Es gibt das Establishment – die Money-Gang – als dritte Partei. Diese sind bei Demokraten und Republikanern die Wortführer und teils auch führend in den Parteien, also bei Republikanern und Demokraten. Die Akteure sind streng genommen weder Republikaner noch Demokraten, sondern dienende Lakaien des Establishments. Es ist ihnen praktisch gelungen, diese Parteien zu erobern. Vergleichbar mit Parasiten die sich einen Wirt suchen, um leben zu können und groß zu werden. Beide Parteien, Republikaner wie Demokraten, sind Wirte für die Money-Gang.

Sie haben keine Wurzeln mehr, sondern sind treue Diener ihrer Herren. Manchmal werden diese Herren als Wall Street tituliert, manchmal werden sie personifiziert, als Soros, oder die Bilderberger als Kissingers Investment Club. Die politische Religion des Obamismus-Hillaryismus ist ein Ausdruck dieser dritten Partei, die man "Money-Gang-Party" nennen könnte.

Sollten Sie, sehr geehrter Leser, hier nun Ähnlichkeiten im Rahmen von CDU und SPD, ÖVP und SPÖ, und – die Schweiz hat auch sowas – so eben festzustellen glauben, dann liegen Sie richtig. Dieser Dritte-Partei-Parasiten-Befall hat auch Europa schon ergriffen, wurde zielgerichtet so aus den USA nach Europa exportiert und ist auch eine Geißel die Deutschland, Österreich und andere Länder heimsucht. Merkel ist kein Zufall, sondern ein Ergebnis.

Trump wird mit einem Mix aus seiner eigenen Partei, den Republikanern und mit "richtigen" Demokraten gut zusammenarbeiten können, und auch müssen (sonst hat er keine Mehrheiten im Kongress).

Trump wird einen Mix aus seiner eigenen Partei, den Hillary-Republikanern (McCain & Co) und den Obamismus-Hillaryismus-Demokraten als Gegner haben. Europa wird diese Obamistisch-Hillaryistischen Trump-Gegner maximal unterstützen.

Trump wird es nicht leicht haben, aber man muss sich keine Sorgen machen. Trump hat Freunde, mächtige Freunde. Die Welt-Quadriga aus Chinesen, Russen und Indern steht zu ihm (Trump macht die Quadriga als viertes Element komplett). Wenn auch nicht in allem (China-Handel, etc.), so doch in den wichtigen Dingen, wird er sich doch im Rahmen anderer Sachverhalte auf die Unterstützung der wahren Mächtigen der Welt verlassen können.

Schlechte Karten für Anti-Trump, also die Obamismus-Hillaryismus-Poltitiker weltweit. Merkel-Mausis Anti-Trump-Piepsen wird im (ahnungslosen) Deutschland gehört, im Weltgefüge aber als bedeutungslos verhallen.

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Viribus Unitis heißt "Vereinte Kräfte" und war das Motto von Kaiser Franz Joseph, und der Name eines Ö-U Schlachtschiffes. VU, das Schlachtschiff, schießt mit Informationen, manchmal auch mit Infos die keiner lesen will, weil sie nicht in den Kram passen. VU, das ist ein Autor, mit einem Netzwerk an Akteuren, die mit Hintergrund- und Basisinformationen zur Verfügung stehen.

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