Justin Trudeau: Mediales Polit-Vorbild für Frauen ohne politisches Hirn

Nach Obama und der Niederlage Hillarys brauchten die Mainstream-Medien ein neues internationales Polit-Vorbild, das vor allem den Frauen die Möglichkeit gibt, ihre Zuneigung zu zeigen. Es war relativ schnell gefunden: Es ist der kanadische Ministerpräsident Justin Trudeau.

Von Viribus Unitis

Ein Fernsehbericht, in dem dargestellt wird, dass der Chef einer niederländischen Linkspartei, der auch aussieht wie Trudeau in jung, ein Gegenentwurf zu Geert Wilders ist, und wenn er die Wahl gewinnen würde, dann würde er gern mit Justin Trudeau international zusammenarbeiten. So das Einpeitsch-Bla-Bla von Euronews.

Euronews ist mit dem Trudeau-Hype nicht alleine – alle machen das. Trudeau der Beau als neuer Liebling der Frauen.

Es ist ja schwer für die Mainstream-Medien jenen Frauen die ein internationales Polit-Leitbild brauchen, eines zu geben, welches dem Mainstream für seine Zwecke passt – und auch noch was hermacht. Früher hatte man Obama, den man in den Himmel hob, und seine Frau, die man als die perfekteste Frau überhaupt – nach Hillary – porträtierte. Acht Jahre lang hatte man keine Probleme.

Dann hat man Hillary als neue Leitfigur für die Frauen aufgebaut und gute Erfolge erzielt. Die Mainstream-Weiblein beteten brav Göttin Hillary an. Dann war Hillary plötzlich besiegt und landete zurecht auf dem Müllhaufen der Politgeschichte. Der Mainstream war in Nöten, eine Loserin wie Hillary sollte man schnell vergessen machen – aber wen nimmt man als Ersatz?

Deutsche Politiker haben momentan nicht den Glanz den man bräuchte. Merkel ist out, und Schulz ist eigentlich ein schmieriger Typ. Nichts was Frauen so gern haben.

Trump den bösen kann man nicht nehmen – der ist ja – naja unaussprechlich böse, ja sogar noch böser. Wen setzt man nun den Frauen als neues internationales Leitbild vor, das sie anhimmeln können? Der Ersatz war schnell gefunden. Seit Monaten macht der Mainstream den kanadischen Ministerpräsideten Trudeau zum Star. Man zeigt ihn mit nacktem muskulösem Oberkörper, man zeigt ihn als Weltenlenker, man zeigt ihn in diversen Posen die die Frauen einladen ihm ihr Polit-Herz zu schenken.

Es spielt dabei keine Rolle, dass Trudeau international bedeutungslos ist. Er ist zwar Chef des flächenmäßig zweitgrößten Landes der Welt – nach Russland – aber mit 35 Millionen Einwohnern hat Kanada gerade mal etwas weniger als die Hälfte der Einwohner von Frankreich. Trudeau ist nicht jener machtvolle Politiker, der das anhimmeln verdienen würde. Aber was solls, jene Frauen denen man sagt sie sollen ihn anhimmeln, sind diese Fakten ja egal. Hauptsache, sie haben jemanden den sie in dumpfer Gefolgschaft ihre Zuneigung schenken können.

Die Medien können alles schreiben – denn alles ist egal. Wie sagte mir mal eine Frau, der ich sagte, die Fakten würden nicht passen, bei dem Mainstream-Berichten? Sie sagte: "Es geht doch um Information, nicht um Fakten". Auch wenn es schwer glaubhaft ist, dieses Zitat ist genau so gefallen. Natürlich ist eine Information ohne korrekte Fakten nichts wert, aber viele Frauen wissen das zweifelsfrei nicht.

Die Frauen brauchen Polit-Gestalten denen sie ihre Gedanken widmen und ihre Liebe geben können – und der Mainstream braucht etwas, um die Frauen daran zu hindern, dass sie über Trump nachdenken. Die Frauen könnten sonst auf die Idee kommen, jene Ideen die Trump hat mal intellektuell durchzudenken und vielleicht für gut zu befinden. Da ist es doch besser sie denken an Trudeau – den Beau.

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Viribus Unitis heißt "Vereinte Kräfte" und war das Motto von Kaiser Franz Joseph, und der Name eines Ö-U Schlachtschiffes. VU, das Schlachtschiff, schießt mit Informationen, manchmal auch mit Infos die keiner lesen will, weil sie nicht in den Kram passen. VU, das ist ein Autor, mit einem Netzwerk an Akteuren, die mit Hintergrund- und Basisinformationen zur Verfügung stehen.

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