Handelskrieg: Cleverle Trump gewinnt gegen Euro-(Voll-)Idioten

Was als harmloses Stahl-Geplänkel begann, hat Europa zu einem Handelskrieg gegen die USA aufgeschaukelt. Trump freuts, denn er gewinnt diesen von Europa gewollten Handelskrieg.

Von Sigismund a Sancta Clara

Europa – getrieben von Größenwahn und Ahnungslosigkeit – versucht über einen Handelskrieg Trump in den Griff zu bekommen. Man darf sich fragen: sind die noch zu retten, in Brüssel und Berlin? Welches Paralleluniversum bevölkern diese naiven Ahnungslosen?

Stahl-Strafzölle: Die Merkel-EU hat sie seit langem, die Trump-USA führen sie nun ein

Grundsätzlich darf man feststellen: die EU ist nicht gegen Strafzölle. Die EU hat seit 2012 Strafzölle gegen Solarpanele aus China und weitergehend Strafzölle gegen alles Mögliche aus allen möglichen Ländern. Die EU und ihre Medien stellen diese Strafzölle die die EU verhängt hat als positiv und notwendig dar, die Strafzölle werden als positiv begrüßt. Strafzölle sind – so EU- Politik und EU-Medien – durchaus positiv.

Dass die EU Strafzölle die sie selbst treffen negativ sieht, ist verständlich. Trump als Ultra-Buhmann hinzustellen, der den freien Welthandel behindert, ist unverständlich, wo doch die EU – wie gerade geschrieben – selbst eine Strafzoll-verhängende Welthandelsbehinderung darstellt.

Die EU hat Strafzölle gegen Stahl aus China, Russland, Brasilien und dem Iran schon seit langem in Kraft. Die jetzige Stahl-Strafzoll-Situation mit den USA wird die EU nutzen, um ihren Stahlmarkt weiter abzuschotten und auch Strafzölle für US-Stahl verhängen. Die EU macht seit langem genau das, was Trump nun auch für die USA nun umsetzt. Eigentlich kein Grund für die EU sich aufzuregen.

Eigentlich hatte Trump dies als eine Art Gentleman-Agreement-Ablauf gesehen. Die EU macht Stahl-Strafzölle, und wir die USA machen sie nun auch. Wo ist also das Problem? Das ist ganz einfach abzuwickeln. Und dann wird die EU Strafzölle auf US-Stahl verhängen, was die USA sowieso kaum trifft, weil US-Stahl am Weltmarkt preislich nicht konkurrenzfähig ist.

Die EU-Größenwahn-kranken Voll-Ahnungslos-Idioten sahen jedoch darin eine Chance es Trump mal zu zeigen – also eskalierte die EU sehr bewusst die Situation: "Wir werden Zölle auf Harley Davidson, auf Whisky und auf Levis Jeans verhängen, sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker im deutschen Fernsehen.

Darauf antwortete Trump so: "Wenn die EU weiterhin ihre ohnehin massiven Zölle und Zugangsbarrieren für US-Unternehmen die dort Geschäfte machen wollen erhöhen, werden wir einfach eine Steuer auf ihre Autos erheben, die frei in die USA strömen", so Trump. "Sie machen es für unsere Autos (und mehr) unmöglich sie dort zu verkaufen. Großes Handelsungleichgewicht!"

EU-Strafzollpolitik: EU-(Voll-)Idioten Merkel, Juncker & Co gegen Cleverle Trump

Merkel und Juncker gehen bei Strafzöllen gegen die USA einen gemeinsamen weg, wobei Juncker das Sprachrohr macht. Zitat: Wir werden Zölle auf Harley Davidson, auf Whisky und auf Blue Jeans verhängen, sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker im deutschen Fernsehen.

Juncker bekommt aus Österreich Unterstützung. Die österreichische Zeitung „Der Standard“ schreibt:

Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) drängt auf "harte Gegenmaßnahmen" der Europäischen Union (EU) auf die gestern von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle für Stahl und Aluminium. "Ich erwarte eine selbstbewusste Antwort der EU auf die von Trump angekündigten Maßnahmen", so Kurz in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber der APA am Freitag. Die Strafzoll-Ankündigung sei "ein absolut falsches Signal". Kurz verwies darauf, dass sich Strafzölle negativ auf das Wirtschaftswachstum beider Partner auswirken würden und einen Handelskrieg auslösen könnten. Europa habe eine starke Wirtschaft und müsse "eine starke sowie selbstbewusste Rolle einnehmen".
Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck sieht in den angekündigten Strafzöllen ein "beunruhigendes Signal". Die Ministerin nennt Handelsbarrieren ein falsches Instrument. Seitens der EU sei nun ein geschlossenes und entschlossenes Auftreten wichtig sowie "die Bereitschaft mit entsprechenden Maßnahmen zu reagieren".

Europäer die dies lesen und keine Ahnung haben werden sich denken: "Oh welch kluge Wahl, welch kluge Merkel, welch kluger Juncker, welch kluger Kurz, welch kluge Schramböck – Europa ist ja so intelligent." Europäer, die mit etwas Wissen gesegnet sind werden sich denken: "Oh welches Eigentor, welch wirtschaftlich brandgefährliche Idiotie."

Wobei, man sollte Merkel, Juncker, Kurz und andere nicht in Bausch und Bogen voll verurteilen. Kurz – Studienabbrecher ohne weitergendes Allgemeinwissen – hat keine Ahnung, in welcher Situation sich Europa befindet. Das wär eigentlich egal, aber Merkel und Juncker haben auch keine Ahnung – und das ist das Problem. Es sind deren ahnungslose Berater, die mit ihrer aus Größenwahn geborenen Ahnungslosigkeit ihre zu beratenden Akteure zu Idioten machen. Diese Berater machen die von ihnen beratenen Entscheidungsträger zu jenen Voll-Idioten, als die sie sich dann darstellen.

Seit Trump in den USA aktiv ist, ist dort in der Regierung eine ganz neue Mentalität zu beobachten. Die Trump-Berater – ganz im Unterschied zu den Obama-Beratern – analysieren zuerst die Lage, analysieren Zahlen, Daten und Fakten und treffen dann ihre Entscheidungen aus denen sie Vorschläge machen. Diese Vorschläge werden Trump vorgelegt, und dann wird endgültig entschieden.

In Merkel-Juncker-Europa ist dies (noch) nicht so. Hier nutzen die Berater von führenden Politikern ihre iPads und iPhones vor allem dazu, um mit SMS und Voice-mails ihrer Umgebung mitzuteilen wie wichtig sie doch sind. Man könnte diese iPads und iPhones auch zur Informationsbeschaffung nutzen, aber das ist doch langweilig oder? Wer braucht schon Informationen, wir brauchen doch nur einen markigen Auftritt, alles andere – also Informationen und so – ist sekundär und damit egal.

Als Beispiel für Ahnungslosigkeit der exzessiven Art die Levis-Jeans – wobei diese Ahnunglosigkeit auch Dummheit höchsten Grades offenbart, denn wer sich nicht informiert, bevor er etwas sagt oder tut, der ist nicht als intelligent zu klassifizieren.

Levis-Jeans, von Juncker als Euro-Blockade-Faktor genannt, kommen schon lange nicht mehr aus den USA. Die letzte US-Fabrik, in Texas, wurde dort 2004 aus Kostengründen geschlossen. Die Produktionsstätten befinden sich inzwischen außerhalb der USA. Etwa 40 Prozent der Erzeugnisse werden in Süd- und Mittelamerika hergestellt, weitere rund 40 Prozent in Asien (vor allem Bangladesh). Der Konzern bezieht die in Auftrag gegebenen Waren von selbstständigen Lieferanten aus etwa 45 Ländern der Welt.

Was – so darf man sich als Wissender fragen – nützen Strafzölle auf Jeans aus den USA, wenn die Jeans doch gar nicht aus den USA kommen? Diese Idiotie kann man noch als lustig einstufen, bei Harley Davidson wird diese Idiotie gefährlich für Europas Fahrzeugindustrie.

Harley Davidson: Euro-Voll-Idiot Juncker trifft Cleverle-Trumps Interessen

Harley Davidson will die EU-Kommission auch mit Strafzöllen treffen. Damit hat Juncker ein Lieblingsthema von Trump angesprochen, nämlich die Fahrzeugindustrie. Niemand aus Europa mit klarem Verstand spricht genau diesen Industriezweig bei Trump freiwillig an – niemand bei klarem Verstand!

Vorab, jeder Harley-Strafzoll in Europa kommt Europas Fahrzeugindustrie – der Motorrad-Industrie – teuer zu stehen. Harley hat etwa 50 Prozent des US-Marktes, und US-Hersteller Polaris-Indian rund um 15 Prozent. Der Rest, etwa 35- 40 Prozent des US-Motorrad- Marktes, werden von zwei Euro-Marken beherrscht, nämlich BMW und Ducati. Ducati ist eine italienische Marke im Besitz der deutschen Firma Audi, die wiederum zu VW gehört. Wenn nun Europa Harley Davidson mit Strafzoll belegt, wird Trump auch BMW-Motorräder und VW/Audi-Ducati-Motorräder mit Strafzöllen belegen – es trifft die Europäer härter als die USA.

Und nicht nur das – Trump hat sowieso ein Lieblingsthema: Strafzölle für Autos aus Europa. Ein Lieblingsthema dass er gerade wieder als Reaktion auf Europas Harley- Drohung mit einem Tweet angesprochen hat: “If the EU wants to further increase their already massive tariffs and barriers on US companies doing business there, we will simply apply a tax on their cars which freely pour into the US,” he said. “They make it impossible for our cars (and more) to sell there. Big trade imbalance!”

Wie obig dargestellt, nutzen die Berater von Europas Top-Politikern das Internet nicht als Info-Quelle sondern als Mittel der Selbstdarstellung. Würden sie das Internet als Info-Quellle nutzen, frei zugänglichen Internet-Websites nutzen, würden sie Websites wie die allseits anerkannten „Worldstopsexports“ kennen. Und dort ist  nachzulesen (Zahlen für 2016 – 2017 gibt es noch nicht):

Europa (ohne UK) liefert Autos im Wert von 33,5 Milliarden Dollar in die USA. Im Einzelnen: GER 22,3 Milliarden Dollar, ITA 4,2 Milliarden Dollar, SWE 1,8 Milliarden Dollar, Slovakei 1,6 Milliarden Dollar, Ungarn 1,4 Milliarden Dollar, Belgien 844 Millionen Dollar, Spanien 836 Millionen Dollar und Österreich 581 Millionen Dollar.

Brexit-UK liefert um 8,9 Milliarden Dollar Autos in die USA, die Auto-Exporte der USA nach den UK sind weniger als 400 Millionen Dollar wert.

Die EU dazu selbst, mit ihrer eigenen statistischen Behörde, die sich EuroStat nennt, aber bei den Polit-Beratern in Europa weitgehend unbekannt zu sein scheint, für das Jahr 2016: "The US was the largest market for the EU motor vehicle exports (25 % of all EU motor vehicle exports)."

Bei Auto-Importen in die EU sieht es anders aus. Größter EU-Lieferant für Fahrzeuge war die Türkei mit 985.000 Fahrzeugen, dann kam Japan mit 577.000 und dann Südkorea mit 403.000. An vierter Stelle die USA als Fahrzeuglieferant, mit nur 263.000 Fahrzeugen. Zum Vergleich, an 5. Stelle ist Marokko, mit 217.000 Fahrzeugen.

Deutschland exportiert Autos im Wert von 22,3 Milliarden Dollar nach den USA, importiert von dort jedoch Autos im Wert von nur 7,1 Milliarden Dollar. Und diese US-Export-Autos sind größtenteils auch deutsche Produkte. Beispielsweise versorgt das BMW-Werk in Spartanburg die ganze Welt mit BMW-Roadstern, etc.. Deutschland hat sehr viel zu verlieren, im Vergleich dazu haben die USA nur wenig zu verlieren – und viel zu gewinnen.

Weitergehend, aktuell, im Februar 2018 haben die US-Hersteller gegenüber den europäischen Herstellern verloren. GM -7%, Ford -7% und Fiat-Chrysler -1,4%. Gewonnen haben vor allem die deutschen Hersteller, VW +5,7 %, Audi +12 %, Porsche +20 %, BMW +4,2 % und Daimler +1,9 %. Was US-Hersteller verloren, haben deutsche Hersteller gewonnen. Wenn nun Trump Strafzölle auf Euro-Autos, damit auch auf deutsche Autos verhängt, so ist dies nur gut für die US-Hersteller. Deutschland wird in so einem Fall nur verlieren! Strafzölle auf europäische bzw. deutsche Autos – Besseres kann Trump der US-Autoindustrie nicht tun!

Weitergehend werden mit diesen Aktivitäten die Investitionsentscheidungen der Autoindustrie beeinflusst. Sollte man lieber ein Werk in Deutschland ausbauen – und dort Arbeitsplätze schaffen – oder doch ein Werk in den USA? Derartige Überlegungen macht Juncker nicht, aber die Entscheidungsträger in der Autoindustrie. Wer nach der EU- Idioten- Vorstellung noch ein Autowerk in Europa baut, muss das gut erklären können. Normalerweise ist wenn schon die USA nun erste Anlaufstelle, dann kommen viele andere Länder, und Europa hat sich als Schlusslicht zementiert.

Das haben die EU- Politiker und deren Berater noch nicht begriffen, das haben Trumps Berater und Trump selbst schon begriffen. Ein: Trump-Tweet vom 2. März 2018: "When a country (USA) is losing many billions of dollars on trade with virtually every country it does business with, trade wars are good, and easy to win. Example, when we are down $100 billion with a certain country and they get cute, don’t trade anymore-we win big. It’s easy!"

Was hier abläuft, lernt man auf jeder Universität in Volkswirtschaft im 1. Jahr. Nicht mal dieses volkswirtschaftliche Basiswissen bringen die Euro-Idioten mit!

Europa: Wenn Ahnungslose sich zu Vollidioten machen – und die Welt sieht zu

Das große Problem dabei ist, die Euro-Idioten machen sich nicht nur in Europa zu Idioten, sondern auch im Rest der Welt. Ob China, Indien oder sonstwo, die dortigen Fachpersonen, Diplomenten, Handelsfachleute, Geschäftsleute und mehr, sie alle sehen zu. Sie alle sind besser informiert als beispielsweise eine EU-Merkel oder ein EU-Junker. Bei Kurz ist es egal, den kennt international sowieso keiner.

All diese Fachleute sehen zu, wie die Euro-Voll-Idioten von Trump vorgeführt werden. Praktisch als Lehrbeispiel für alle anderen Länder, nimmt Trump die völlig ahnungslosen Europäer als „Prügelknaben“ mit denen er jenes Exempel statuiert, das er der Welt sowieso vorführen will. Die USA sind wieder da, die USA wollen ihre Interessen wieder schützen, das will Trump der Welt vorführen und hat die ahnungslos-verblödeten Europäer als leichte Prügel-Beute dazu ausersehen.

Die Größenwahn-Europäer werden auf die harte Tour lernen, wie die Welt funktioniert. Und damit ist nicht nur die harte Trump-Tour gemeint. Europa verliert jeden Respekt in der Welt, und alle anderen werden sich an Trump ein Beispiel nehmen. Was Trump kann, können doch alle anderen dann auch – Trump zeigt wie es geht, wie man Ahnungslos-Europa in die Knie zwingt. Weltweit wird man nun versuchen, aus den ehemals gefürchteten Europäern, Prügelknaben nach Trump-Muster zu machen.

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Das Autoren- Pseudonym nimmt Bezug auf das große Vorbild, Abraham a Sancta Clara. Der Autor - wie das historische Vorbild - verwenden klare Worte für Ihre Texte. "Political Correctness" (englisches neudeutsch für "Zensur") und die deutschen Zensurgesetze lehnt der Autor ab. Der Autor sieht freies Denken und freie Rede - ohne Zensur - als Basis aller gesellschaftlichen Freiheiten.

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