Panama-/ Paradise-Papers: EU streicht acht Länder aus der schwarzen Liste

Panama-/ Paradise-Papers: EU streicht acht Länder aus der schwarzen Liste

Die EU hatte im Zuge der Panama Papers – die man dann in Paradiese Papers umbenannte – 17 Länder und Gebiete auf eine schwarze Liste der Steuer-Vermeidungsländer gesetzt. Nun wurden 8 Länder und Gebiete aus der Liste gestrichen.

Von Viribus Unitis

Nun hat die EU 8 dieser Länder wieder von der Liste der unkooperativen Steuerparadiese genommen. Die Länder hatten zugesagt, mit der EU an der Aufklärung der Steuer-Aktivitäten zusammenzuarbeiten. Diese entlisteten Länder sind Panama (Namensgeber der Papiere), das China-Sondergebiet Macao, Südkorea, die Vereinigten Arabischen Emirate, Tunesien, Barbados, Grenada, und – überraschend dass dieses Land überhaupt den weg auf die Liste fand – die Mongolei.

Weiterhin auf der schwarzen Liste sind jedoch Bahrain, Palau, Saint Lucia, Samoa, Trinidad und Tobago, Namibia,und die US-Gebiete Amerikanisch Samoa, Guam und die Marshall-Inseln.

Diese US-Gebiete auf der schwarzen Liste erklären sich damit, dass Trump für diese Gebiete keine verschärften Finanzvorschriften erlassen habe. Die alten noch unter Obama fixierten Regelungen sind weiter in Kraft. Die EU hatte diese US-Gebiete wohl auf die schwarze Liste gesetzt, in gleichem Atemzug aber Obama nicht zu einer Änderung der Finanzvorschriften gedrängt. Nun, unter Trump, läuft es weiter so, wie es Obama geregelt hat.

Viribus Unitis heißt "Vereinte Kräfte" und war das Motto von Kaiser Franz Joseph, und der Name eines Ö-U Schlachtschiffes. VU, das Schlachtschiff, schießt mit Informationen, manchmal auch mit Infos die keiner lesen will, weil sie nicht in den Kram passen. VU, das ist ein Autor, mit einem Netzwerk an Akteuren, die mit Hintergrund- und Basisinformationen zur Verfügung stehen.

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