2018: West-Lügen-Triaden gegen Russland – die weltweit auffallen

Sehr geehrte Leser, falls sie im Rahmen von Russland langsam den Überblick verlieren, was denn Abläuft, hier eine Liste dessen was gelaufen ist, oder gerade läuft. Diese Liste wird sicherlich in den nächsten Wochen durch weitere Punkte ergänzt werden.

+++ Viribus Unitis +++

Was noch kommt wissen wir nicht. Man kann nur erahnen welche Aktivitäten den West- Polit- Akteuren und den West- Medien- Dirigenten noch einfallen.

Zugeordnet wurde Putin schon, er leide am Asperger- Syndrom (einer Autismus- Form), selbst deutsche Kriminalpsychologen stellten schon Gutachten über Putin, ohne Ihn je persönlich getroffen zu haben. West-Medien behaupten, Putin sei ein schwacher und paranoider (Focus), autistischer, also am Asperger-Syndrom leidender (Independent), narzisstischer (Die Welt) autokratischer (Die Welt) Endzeitherrscher (NZZ), der Flüchtlinge benutzt um Merkel zu stürzen (Huffington Post), der Flug MH 370 nach Kasachstan entführen hat lassen (CNN – ob in Komplizenschaft mit dem kasachischen Präsidenten Nasarbajew bleibt offen) und … einiges mehr – die Liste von Putin-Krankheiten und Verfehlungen die die Westmedien präsentieren ist fast unendlich.

Ach ja, die Briten meinen, Putin habe Litvinenko ermorden lassen, weil dieser Putins Pädophile Ader öffentlich machen wollte – so schreibt es die hochangesehene britische Zeitung Independent im Jahr 2016.

Wenn man das alles kennt, dann wundert es nicht, was weitergehend in 2018 so alles gegen Putin und Russland vorgetragen wurde:

Erstens – Skripal- Giftanschlag- Vorfall Es begann mit dem Fall Skripal, der so ablief, wie er ablief, und in dem ständig auch die Hinweise auf die bis dahin 15 syrischen Giftgas- Vorfälle damit zusammenhängen würden. Es gibt bis heute keine korrekte Beweisvorlage durch die Briten, nur Anschuldigungen und Beweis- Behauptungen (man hätte Beweise gegen Russland), wobei diese Beweise der Öffentlichkeit nicht vorgelegt werden. Beschuldigt wurde hier Russland.

Führend in diesem Fall war Großbritannien. Hier teilte beispielsweise Außenminister Johnson mit, Großbritannien habe Beweise dafür, dass Russland das verwendete Gift (A234/Novichock) erstens in den letzten 10 Jahren herstellte, lagerte, seine Einsatzfähigkeit für Anschläge erprobte und in Großbritannien eingesetzt habe. Jede einzelne dieser gelisteten Aktivitäten ist ein Bruch der CWC, also des Chemiewaffensperrvertrages, und somit ein Bruch des Völkerrechts. Wann Großbritannien eine Anklage beim IGH (Internationalen Gerichtshof) einbringt, um Russland dahingehend durch die internationale Justiz verfolgen zu lassen, sagen die Briten nicht. Warum Großbritannien dies bisher noch nicht tat – und auch keine Beweise vorlegte – fragen sich auch Indien und China. China und Indien wollen Beweise sehen!

Zweitens- Syrien- Giftgasanschlag- Vorfall Sich vom Skripal- Fall ableitend wurde ein Giftgas- Vorfall in Syrien der syrischen Regierung zugeordnet, es wurden wie bei Skripal keine Beweise vorgelegt, aber Luftangriffe auf Syrien als Strafmaßnahme geflogen. Beschuldigt wurden hier sowohl die russische Regierung wie auch die syrische Regierung.

Führend in diesem Fall war Frankreich und hier Präsident Macron. Dieser teilte mit, Frankreich habe Beweise dafür, welches Gas verwendet wurde, und das es Syrien war, das dieses Gas verwendet hätte. Jede einzelne dieser gelisteten Aktivitäten ist ein ein Bruch der CWC, also des Chemiewaffensperrvertrages, und somit ein Bruch des Völkerrechts. Wann Frankreich eine Anklage beim IGH (Internationalen Gerichtshof) einbringt, um Syrien dahingehend durch die internationale Justiz verfolgen zu lassen, sagte Macron nicht. Warum er dies bisher noch nicht tat – und auch keine Beweise vorlegte – statt dessen aber Bombenangriffe gegen Syrien flog, fragen sich auch Indien und China. China und Indien wollen Beweise sehen!

Drittens – Cyber- Angriff- Vorfälle  Seit ein paar Tagen wird der Vorwurf eines umfassenden weltweiten Cyber- Angriffes in Europa und den USA an Russland gemacht. Zum Cyber- Angriffsvorwurf schreibt Reuters: The United States and Britain on Monday accused Russia of launching cyber attacks on computer routers, firewalls and other networking equipment used by government agencies, businesses and critical infrastructure operators around the globe. … Washington and London issued a joint alert saying the campaign by Russian government-backed hackers was intended to advance spying, intellectual property theft and other “malicious” activities and could be escalated to launch offensive attacks.

Führend in diesem Fall sind Großbritannien und die USA. Diese teilen mit, sie hätten Beweise dafür, dass Cyber- Angriffe diverser Art weltweit durchgeführt worden wären, und das es Russland war, das diese Cyberangriffe durchgeführt hätte. Ob damit ein Völkerrechtsbruch durch Russland vorliegt, und eine Anklage beim IGH (Internationalen Gerichtshof) eingebracht werden kann, um Russland dahingehend durch die internationale Justiz verfolgen zu lassen, sagten beide Staaten nicht. Warum sie bisher zu diesen Cyber- Vorfällen auch keine Beweise vorlegten – statt dessen nur verbale Anschuldigungen an Russland machen, fragen sich auch Indien und China. China und Indien wollen Beweise sehen!

Diese Cyber- Angriffe werden uns nun die nächsten ein-zwei Wochen in Atem halten. Dass dann die Angriffswelle gegen Russland vorüber ist, glaubt kaum jemand. Dann komm Nummer vier – nach Skripal, Syrien und Cyber – kommt dann – nun was kommt weiß keiner momentan. Das es so weitergeht scheint sicher – welche Art Vorwurf als nächstes kommt, ist noch unklar.

Was man mit dem Ganzen erreichen will? Schnell erklärt – Interessant ist hier die Schlagzeile eines Artikels der NZZ. Die Schlagzeile lautete ursprünglich – und so kommt sie noch in der Google- Überisicht „https://www.nzz.ch/meinung/russland-putin-soll-zum-kurswechsel-gezwungen-werden-ld.1377980. Das war offensichtlich zu offen, die Schlagzeile wurde geändert in „Die Sanktionen des Westens wirken in Russland wie ein langsam lähmendes Gift“. Im Untertitel ist zu lesen: Das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen ist auf einem absoluten Tiefpunkt angelangt. Mit immer härteren Sanktionen soll Präsident Putin zum Kurswechsel gezwungen werden. Die Kosten dafür steigen auf allen Seiten.

Man muss sich schon fragen, wer glaubt in Europa noch daran, dass man Putin in die Knie zwingen kann? Wenn Putin oder Russland Probleme haben, dann gehen sie nicht in die Knie, sondern nach China und bitten dort um Problem- Überbrückungs- Kredite. China hat die bisher immer gegeben – und wird dies auch in Zukunft tun.

International beginnt das Mitdenken: China, Afrika, Asien, sie alle beginnen mitzudenken

Beachten sollte man, dass international die Leute zum mitdenken anfangen. Die Chinesen haben schon begriffen, dass jenes Programm, das aktuell mit Russland und Syrien gefahren wird, sie auch treffen könnte. Auch die Inder haben diese Erleuchtung schon hinter sich. Nun trifft es immer mehr Staaten im Asien- und Afrika- Bereich, die derartige Gedankengänge nicht nur hegen, sondern auch zu Ende denken.

Die Straits Times aus Singapur, die politisch- Wirtschaftliche Leit- Zeitung der ASEAN- Region, dazu: „Vladimir Putin, in particular, stressed that if such actions committed in violation of the UN Charter continue, then it will inevitably lead to chaos in international relations,“ the Kremlin statement said. Englisch- russisch übersetzt meinte der Kreml das: “If such actions that are carried out in violation of the UN Charter continue that would inevitably lead to chaos in the international relations,” the Kremlin said, citing the Russian leader.

Und nicht nur die Straits Times greift Putins Worte auf. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua macht einen Artikel draus, China daily ebenso, die Gulf Times, Indiens NDTV auch, Times of India auch, und andere mehr.

Nun ist alles geklärt, bis auf die Beweislage für die Chemie- Angriffe. Ob sie überhaupt stattfanden, mit was und wer dafür verantwortlich ist. Keiner hat dafür stichhaltige Beweise – alles ist nur auf Anschuldigungen aufgebaut. Das fällt auf – international – nicht im medial gleichgeschalteten Europa, aber anderswo:

Auch die AU, die African Union – ein Verbund aller 54 afrikanischen Staaten – äußerte sich dazu: Addis Ababa, 15 April 2018: The African Union   …   The African Union, which is strongly committed to multilateralism, underlines that any response to such acts ought to be based on incontrovertible evidence gathered by a competent, independent and credible entity and comply strictly with international law, including the primacy of the United Nations Security Council for any recourse to force. …. und so weiter.

Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet über diese AU- Erklärung, der China- Sender CGTN bringt diese Erklärung in seinem englischsprachigen Programm als Dauerwiederholung.

Dies trifft sich auch mit dem Statement des chinesischen Außenministeriums – die South China Morning Post (SCMP) berichtet: “Any unilateral military action violates the United Nations charter and its principles and international law and its principles. [The strikes] are also going to add more factors to complicate the resolution of the Syrian crisis,” Chinese foreign ministry spokeswoman Hua Chunying said in a statement on Saturday afternoon.   .,.   und weiter   ..,   “The Chinese side believes a comprehensive, impartial and objective investigation should be conducted into the suspected chemical attacks and it should come up with reliable conclusions … Before this, no conclusion by any side should be made,” Hua said.

Obig stand der Satz: Die Chinesen haben schon begriffen, dass jenes Programm, das aktuell mit Russland und Syrien gefahren wird, sie auch treffen könnte.

Und die SCMP weiter: Beijing-based military analyst Li Jie said Beijing should stand with Russia as tensions rose between China and the United States. “In this case, I think Beijing should stand firmly with Russia over the Syria issue. China is unlikely to send troops to Syria, but China would be on the same page as Russia when it comes to issues like supporting the Syrian government,” Li said.

Alle außer Europa haben schon begriffen, dass hier etwas läuft, was so nicht laufen sollte. Vielleicht sollte man Europas Außenpolitiker gewisse Fortbildungskurse angedeihen lassen, damit auch sie von dieser Entwicklung Kenntnis erhalten.

Russland wollte im UN- Sicherheitsrat eine Verurteilung des Syrien- Angriffs – und kam damit nicht durch. Interessant das Stimmverhalten, der Sender CNBC teilt dahingehend mit: The United Nations Security Council failed to adopted a Russian-drafted resolution on Saturday that would have condemned „the aggression against the Syrian Arab Republic by the U.S. and its allies in violation of international law and the U.N. Charter.“   …   Only Russia, China and Bolivia voted in favor of the draft resolution. Eight countries voted against the draft, while four abstained. A resolution needs nine votes in favor and no vetoes by Russia, China, France, Britain or the United States to pass.  Man beachte – China – „in favor“.

Man beachte – obig stand dies geschrieben: Man muss sich schon fragen, wer glaubt in Europa noch daran, dass man Putin in die Knie zwingen kann? Wenn Putin oder Russland Probleme haben, dann gehen sie nicht in die Knie, sondern nach China und bitten dort um Problem- Überbrückungs- Kredite. China hat die bisher immer gegeben – und wird dies auch in Zukunft tun.

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Viribus Unitis heißt "Vereinte Kräfte" und war das Motto von Kaiser Franz Joseph, und der Name eines Ö-U Schlachtschiffes. VU, das Schlachtschiff, schießt mit Informationen, manchmal auch mit Infos die keiner lesen will, weil sie nicht in den Kram passen. VU, das ist ein Autor, mit einem Netzwerk an Akteuren, die mit Hintergrund- und Basisinformationen zur Verfügung stehen.

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