Österreichs Moskau-Desaster: Russland siegt auf ganzer Linie

Die eigene Ministerin wurde von Österreichs Außenamts- Beamten nach Moskau geschickt, um dort eine zusätzliche Syrien- Verhandlungsrunde zu vereinbaren – eine De- Facto Kapitulation Russlands vor dem Westen entgegen zu nehmen. Das wurde zum vollen Desaster. Russland lehnte ab – Russlands Außenminister Lavrov meinte in der Pressekonferenz mit Kneissl, er habe nicht gewusst, dass Österreich so eine neue – zusätzliche – Syrien- Verhandlungsrunde in Wien anstarten wolle.

+++ Viribus Unitis +++

Österreichs Außenamt hat damit eine der größten Pleiten der jüngeren Weltgeschichte zu verantworten. Ö- Außenministerin Karin Kneissl wurde von ihren Beamten sehr überlegt ins Desaster geschickt. Was war da los – wie kam es dazu – darf man sich fragen.

Info- Krieg: Von Wahrheit und Lüge und Phantasten im Ö- Außen- Amt

Einerseits lasen und hörte man von gut informierten Quellen, für Russland laufe alles prima, und man solle mit diesem starken Russland sowohl den Kontakt wie auch die Zusammenarbeit suchen. Russland, das sei eine Macht, an der man in Europa nicht vorbei komme, und mit der man sich arrangieren müsse – soweit der Tenor dieser Berichterstattung – die auch Tenor meiner Berichterstattung jeweils war.

Gleichzeitig hörte man aus dem Ö-AA (Österreichischen Außen-Amt), also von den „Fachpersonen im Außenamt mit ihren zweifelsfrei guten Russland- Kontakten“, dass Russland wirtschaftlich, politisch und militärisch am Boden sei, und das russische Außenministerium krampfhaft nach einem Ausweg aus der West- Blockaden- Misere suche. Russland sei schwach und suche „Waffenstillstand“, so das Ö- Außenamt.

Und nicht nur das. Diese Russland- geht- in- die- Knie- Nachrichten wurden nicht nur in Österreich und Deutschland, sondern weltweit im Soros- Bilderberger- Netzwerk verbreitet. Österreichs Außenamt wurde zur zentralen Russland- Info- Stelle für die BB- Soros- Netze. In Zeiten ständiger Niederlagen des BB- Systems, waren die Nachrichten aus Wien, wie ein Aufputschmittel, an dem man seine Hoffnung hängen konnte.

Russland: Verbündete sind Schutzobjekte, Verräter sind Freiwild!

Österreichs Außenamt ist von den Russen bewusst „dotiert“ worden – so weit so klar. Russland hatte keine Skrupel mit Österreich hart zu verfahren, denn Österreich hatte über die Jahre keine Skrupel gezeigt, Österreich ist mit Russland hinterhältig- hart verfahren.

Außenminister Kurz grinste den Russen freundlich ins Gesicht, um ihnen dann am nächsten Tag das Messer in den Rücken zu rennen. Russland- dolchen wurde so im Ö-AA zum Sport, wer die meisten Russland- Killerpunkte hatte, wurde am ehesten befördert, und war in der weltweiten Soros- Gemeinde, am angesehendsten.

Was wussten die „Russland- Fachleute“ im Ö-Außenamt?

Man muss eine Frage stellen – die keiner gerne hört, der betroffen ist: Seit wann wussten die Ö-AA- Beamten dass ihre Russland-geht-in-die-Knie- Geschichte, die nun schon einige Zeit lief, nicht stimmte?

Erfahrene Akteure wissen dass etwas nicht passt, wenn die Rahmenbedigungen der geprüften Ist- Zustände nicht mit den präsentierten Darstellungen kompatibel sind. Genau das war mannigfaltig in der letzten Zeit bezogen auf die Russland- Geschichte gegeben. Die Beteiligten wussten es – oder aber hatten Unwohlsein, und wollten sich nicht damit auseinandersetzen. Vogel- Strauß- Politik, also Kopf in den Sand, was ich nicht sehe, ist auch nicht gegeben. Ein kindliches Verhalten, das aber auch Erwachsene bei Notwendigkeit anwenden.

Man muss das auch menschlich sehen. Die Ö-AA- Beamten waren im Westen die Stars jeder Veranstaltung, weil sie nun mal vermeintlich die wahre Russen- Kenntnis hatten. Hätten sie nun von einem Tag auf den anderen mitgeteilt – wir sind reingelegt worden, alles ist ganz anders, Russland ist stark, von Schwäche kann keine Rede sein – so hätten sie den sozialen Status verloren – und nicht nur sie, sondern auch das Ö-AA und die Ö- Regierung.

Und nicht nur die Beamten – auch nun Kanzler Kurz (von 2013 bis 2017 Außenminister) wäre vom Außenpolitik- Spezialisten zum Außenpolitik- Idioten umgedeutet worden. Das wäre zwar grundsätzlich richtig, ist aber so von den Ö- Regierenden so nicht gewünscht. Ob Kurz hier an der Vertuschung mitmachte ist unklar. Aktiv sicher nicht, aber passiv kann man manches laufen lassen.

Haben sich manche Ö-AA- Beamte unwohl gefühlt, als Kneissl zu den „Waffenstillstandsverhandlungen“ nach Moskau flog – ja, zweifelsfrei. Sie wussten, nun fliegt die Geschichte auf, hatten aber nicht den Mut, zu stoppen. Kneissl wurde ins Verderben geschickt – von ihrer eigenen verlogenen hinterhältigen Beamtenclique, die ohne Fachkompetenz, aber mit verlogener Hinterhältigkeit gesegnet ist.

Westen: Unermesslicher Schaden

Diese „Russland-geht-in-die-Knie“- Phantasie wurde nicht nur im Ö-AA geglaubt und erzählt, sie war – wie schon geschrieben – im gesamten Soros- affinen Kreislauf – und darüber hinaus – Meinungs- bestimmend. Journalisten schrieben ihre Artikel auf Basis dieser Russland- schwach- Vorgaben aus Wien, und beeinflussten damit einerseits ihre Leser und andererseits – sehr zu beachten – Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft, die alle auf falscher Info- Basis natürlich auch falsche Entscheidungen trafen – und treffen.

Zurück geht nur schwer. Das „Russland- schwach“ (die Russland- Sanktionen wirken) ist nun in den Köpfen der einfachen Medienkonsumenten und – besonders tragisch – der Entscheidungsträger. Russland wollte den Westen in den Offenbarungseid drängen – und das ist auch gelungen. Der Offenbarungseid, der dazu führte, dass die ganze Gesellschaft falsch informiert wurde, und nun falschen Vorstellungen anhängt. Die Staatsführungen müssten eigentlich korrigieren – zum Wohle des Staates – können aber nicht, weil die Medienkonsumenten dies nicht verstehen würden. So bleiben die Staatsschiffe auf falschem Kurs, was Russland nützt, und den West- Staatsschiffen schadet.

Österreich: Vom Know- How- Star zum Paria- Idioten in West und Ost

Österreich wurde mit der Geschichte ins Out geschossen- und zwar in Ost und West. Dass man auch noch die Ministerin so ins Verderben hat laufen lassen, lässt tief blicken, bezogen auf den Charakter der Ö-AA- Beamten. Österreich kommt in ein Out wo keiner hin will – ins Out der Ahnungslosen und der Dummköpfe, die mit einfachsten Mitteln reinzulegen sind.

West- OUT: Waren die Ö-AA Russland- Spezialisten noch bis vor Wochenfrist überall gefragte Gesprächspartner, weil – so glaubte man – Russland- wissend, so sind sie nun die Paria. Sie haben das gesamte Soros- System falsch informiert. Briten und Franzosen hätten niemals so unverschämt die Gift- Geschichten ins Extreme getrieben, hätten sie nicht die Rückversicherung über das russische In-die-Knie-gehen vom Ö-AA gehabt. Österreich – und auch Kurz – dass sind im Soros- System nun Paria, ob nun in London, Paris – auch Berlin – und sonst wo.

Ost- OUT: Für die Ost- Akteure ist das Ö-AA – naja, man darf annehmen, dass hier die gleiche Meinung wie bei den Soros- Aktivisten im Westen herrscht. Österreich ist ahnungslos und dumm – und verantwortungslos, denn die eigene Ministerin so in die Lächerlichkeit laufen zu lassen, das ist unverzeihlich – so darf man die Einstellung in Peking, New Delhi, und auch in Moskau (sic!) oder sonst wo einschätzen.

Beide Akteure – West und Ost – halten das Ö-Außenamt außerdem berechtigt für ahnungslos- einfältig – und weitergehend für wirklich nicht sonderlich helle, weil sich das Ö-AA mit so einfachen Mitteln hat täuschen lassen. Eine Einschätzung die Österreich von beiden Seiten – Ost und West – Geringschätzung und Verachtung einträgt.

Wobei man dies alles nicht Kneissl zuordnen sollte. Kneissl hat jenes Phantasten- System übernommen, dass Kurz über Jahre genau so aufgebaut hat. Diese Russland- Geschichte betraf nur die höchsten Beamten, nur sie wussten davon. Phantasten, die größtenteils Kurz ins Amt brachte. Ein Kurz- Phantasten- System dessen Opfer die relativ neue (erst seit 18. Dezember 2017 im Amt) Außenministerin Kneissl wurde – so gerecht muss man sein!

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Viribus Unitis heißt "Vereinte Kräfte" und war das Motto von Kaiser Franz Joseph, und der Name eines Ö-U Schlachtschiffes. VU, das Schlachtschiff, schießt mit Informationen, manchmal auch mit Infos die keiner lesen will, weil sie nicht in den Kram passen. VU, das ist ein Autor, mit einem Netzwerk an Akteuren, die mit Hintergrund- und Basisinformationen zur Verfügung stehen.

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