Soros am Ende: Letztes Aufgebot scheitert in Moskau

Die von Soros als finaler Todesstoss für Russland gedachte Gift- Initiative endet im Desaster. Was als finaler Großangriff die Russen in die Knie zwingen sollte, endet als unrühmlicher Rohrkrepierer für Soros und Gefolge. 

+++  Viribus Unitis +++

Gedacht war diese Aktion als finaler Angriff, also Todesstoss zur Destabilisierung von Russlands Verbündetennetz. Es war ein umfassender Angriff. In der Ukraine flammten die Kämpfe wieder voll auf – zu gleichen Zeitpunkt als die britische Skripal- Geschichte begann. Mit der Skripal- Geschichte wurde dann die Gift- Front eröffnet, und Russland des Gift- Anschlages beschuldigt. Im Rahmen der Skripal- Beschuldigungen, wurde auch Russlands Rolle bei den 15 bisherigen Gift- Anschlägen in Syrien eingeflochten.

Wenig später kam es zu einem 16. Giftanschlag in Syrien, der wie die vorangegangenen auch, wieder Assad zugeordnet wurde. Dieser Giftanschlag wurde zum Vorwand für einen Militärschlag genommen. Kaum war dieser vorbei, wurde Russland beschuldigt weltweit Cyberangriffe durchzuführen. Diese Cyber- Front ging von Australien aus, wo angeblich bereits 400 Firmen betroffen sind.

Offensichtlich hatte man einen Großangriff auf Russland geplant – und setzte Ihn auch um. Geplant war eine finale Vernichtungsoffensive – wie man sie aus Kriegen kennt. Am 8.8.18 begann die Schlacht von Amiens, damit hatten die West- Verbündeten die Finale Offensive an der West- Front gegen das Deutsche Reich begonnen. Die Fronten brachen in der Folge – August bis November- Kämpfe – zusammen, der Krieg war vorbei. Diese russische Gift- Offensive war offensichtlich als ähnlicher kraftvoll- finaler Schlag gedacht, Skripal wie Amiens, funktionierte aber nicht so. Tatsächlich endete diese Gift- Schlacht in einem Desaster, und ist am ehesten vergleichbar – in seiner historischen Einbettung und militärischen Auswirkung – mit der Schlacht von Bastogne 1944/1945.

Zu Jahreswechsel 1944/45 machte die Deutsche Wehrmacht Ihre letzte Offensive, die Ardennen- Offensive. Die West- Alliierten – überrascht von der Stoßkraft – mussten sich zurückziehen. Manche alliierten Verbände hielten Ihre Stellungen – unter anderem auch US- Verbände in Bastogne, das unter deutsche Belagerung kam, es kam zur Belagerung von Bastogne. Der deutsche Kommandeur, General von Lüttwitz forderte sein US- Gegenüber, General McAuliffe auf, zu kapitulieren und Bastonge zu übergeben. McAuliffes Antwort auf die Kapitulationsaufforderung bestand in nur einem Wort: „Nuts“ (Quatsch).

Es kam genau so – es war ein letzter verzweifelter Angriff der Soros- Aktivisten, mit dem Bemühen das Heft des Handelns wieder in die Hand zu bekommen, und Russland damit so zu destabilisieren, dass es in die Knie geht. Das ist nicht gelungen – und wird auch nicht mehr gelingen. Was wir hier sahen, war der letzte große Angriff der Soros- Aktivisten. Ab nun wird es nur mehr – wie 1944/45 – Rückzugsgefechte und Durchalteparolen geben – mehr nicht! Soros, das ist ein Zombie, der noch Leben vorgaukelt, und partiell Schrecken verbreitet, aber de Facto nicht mehr die politische Kraft hat, sich international – mit Ausnahme der EU – durchzusetzen.

West- Phantasten und Ihr Ziel: Putin zum Kurswechsel zwingen

Interessant ist hier die Schlagzeile eines Artikels der NZZ. Die Schlagzeile lautete ursprünglich – und so kommt sie noch in der Google- Überisicht „https://www.nzz.ch/meinung/russland-putin-soll-zum-kurswechsel-gezwungen-werden-ld.1377980. Das war offensichtlich zu offen, die Schlagzeile wurde geändert in „Die Sanktionen des Westens wirken in Russland wie ein langsam lähmendes Gift“. Im Untertitel ist zu lesen: Das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen ist auf einem absoluten Tiefpunkt angelangt. Mit immer härteren Sanktionen soll Präsident Putin zum Kurswechsel gezwungen werden. Die Kosten dafür steigen auf allen Seiten.

Um dieses Ziel ansteuern zu können, mussten sich die West- Analysten zuallererst die Situation schönreden. Das funktioniert so:

Wie der Deutschlandfunk mitteilt: Der SPD-Obmann im Auswärtigen Ausschuss, Nils Schmid, hat eine Vermittlerrolle der EU im Syrien-Konflikt gefordert.   Die EU hat enge Kontakte sowohl nach Russland, sie wird im Nahen Osten als ehrlicher Makler angesehen und sie hat die Chance, wenn sie geschlossen auftritt, die Beteiligten an einen Tisch zu bringen.   …   Allerdings glaube ich schon, dass das diplomatische Gewicht der EU ausreichend sein müsste, um eine solche diplomatische Initiative zu starten,   …   Und deshalb ist gerade eine Europäische Union, die ja ein erhebliches politisches, wirtschaftliches und diplomatisches Gewicht auf die Beine bringt, jetzt der richtige Akteur in dieser Phase des Konflikts und muss alles dafür tun, eine politische Lösung voranzutreiben.   …   Aber klar ist, dass eine Vermittlung durch die EU jetzt angezeigt ist und dass wir die Möglichkeit haben, auch schwierige Partner wie Russland und die Türkei und auch die notwendigen Kontakte zu Iran aufzubringen. – – – und zum Astana- Prozess – – – Der Fehler war ja, dass die unmittelbar beteiligten Kriegsparteien – Türkei, Iran, Russland und das Assad-Regime – einen parallelen Prozess aufgesetzt haben, der nicht alle einbezogen hat und er dementsprechend auch zum Scheitern verurteilt war.   …   Der Astana-Prozess war zu eng, der war zu einseitig.

Die Deutschen Außenpolitik- Analysten glaubten, durch die „starke Antwort“ des Westens, also die Luftangriffe auf Syrien, sei Russland eingeschüchtert, und durch die politischen Rahmenbedingungen – Astana- Prozess funktioniert nicht – politisch orientierungslos. Das Problem bei dieser Analyse: Sie ist durch und durch falsch. Da die Analsyse – Ergebnisse flasch sind, sind auch die Schlußfolgerungen der Akteure falsch – logischerweise.

Aber nicht nur das – man wollte mit Pfunden wuchern, und Russland auch Gegengeschäfte anbieten. Wie eine Frage auf der Pressekonferenz (siehe weiter unten) auch vermuten lässt, hat man versucht Russland ein Tauschgeschäft anzubieten. Zeitgleich mit der Skripal- Gift- Affäre waren auch die Kämpfe in der Ukraine wieder aufgeflammt. Lavrov wird bei 1:31:35, wo ein Journalist der APA fragt, ob er sich vorstellen könne, dass Russland die Unterstützung für Assad aufgebe, im Tausch gegen ein Entgegenkommen der EU im Rahmen der Ukraine- Problematik.

Europa Aufgabenverteilung: Bad Cop, Medium Cop, Good Cop

Vorgesehen war eine durchaus clevere Aufteilung. Briten und Franzosen gaben die „bad cops“, mit Lügen und Luftangriffen. Trump war bei den Luftangriffen auch dabei, wollte aber eigentlich nicht, denn er will aus Syrien abziehen, was er vor und nach den Luftangriffen auch immer wieder mitteilte. Trump war nur dabei, Briten- May und Franzosen- Macron waren aktiv und gaben die Bad Cops.

Merkel- Deutschland war zum „medium Cop“ bestimmt worden. Es beteiligte sich nicht an den Luftangriffen – wohl aber an Russlands diplomatischer Verurteilung im Fall Skripal und in Syrien. Good Cop sollte Österreich spielen – und auch Russland die Waffenstillstandsbedingungen bringen – und so den Kontakt zu Russland aufrecht halten und danach ausbauen.

Österreichs Außenministerin Kneissl, Good Cop, kam mit Zuckerbrot und Peitsche nach Moskau. Russland könne weitergehend die umfassende Härte des Westens spüren – oder aber auch verhandeln. Man könne Russland doch in der Ukraine entgegen kommen, dafür dass Russland Assad fallen lasse – und so in dieser Art. Österreich sei Vermittler, wo wurde Lavrov mitgeilt, Haupt- Verhandlungsführer von Seiten der EU sei Merkel- Deutschland, also Merkel und Maas. Das würde auch passen, wurde den Russen dargestellt, denn Merkel sei auch im Ukraine- Minsk- II- Prozess Garantiegeberin, und so könne sie sowohl über Syrien wie die Ukraine qualifiziert und auch entscheidend für die EU sprechen.

Österreichs Außenministerin Kneissl machte Ihren Staatsbesuch in Russland, trug das alles vor – und erntete ein Njet!

Europa: China und Indien kalt erwischt – das passiert nicht wieder!

Man hat von Seiten der Soros- unterstützten West- Akteure die Ost- Akteure kalt erwischt. Das Überraschungsmoment war auf Seiten von UK und Frankreich. Dass man in diesen Dimensionen lügen würde, internationales Recht missachten würde, die Macht der Medien für eine so umfassende Kampagne gegen Russland – ohne Vorlage von Beweisen – umsetzen würde, damit hatte man in Asien nicht gerechnet. Es war dem Westen gelungen mit diesen Aktionen einmal gelungen, Asien kalt zu erwischen – ein zweites Mal wird dies nicht gelingen.

Europa hat mit diesen Aktionen jedwede Glaubwürdigkeit in der Welt verloren. Indien, China und andere Länder haben gelernt, wie Europa vorgeht, welche Aktivitäten es setzt – welche Aussagen es macht – und dass es keine Beweise bringt. Europa ist Soros letzte Bastion, und Europas Vertrauenswürdigkeit in der Welt ist mit diesen Gift- Geschichten praktisch de Facto zerstört – nicht mehr gegeben. Soros hat seine noch beste Waffe in der Gift- Affäre praktisch kaputt gemacht.

Kneissl- Pressekonferenz: Die Anti- Russland- Gift- Offensive endet als Rohrkrepierer und schaltet die Bedienungs(mann)(frau)schaften aus

Wie eine Frage auf der Pressekonferenz auch vermuten lässt, hat man versucht Russland ein Tauschgeschäft anzubieten. Zeitgleich mit der Skripal- Gift- Affäre waren auch die Kämpfe in der Ukraine wieder aufgeflammt. Lavrov wird bei 1:31:35, wo ein Journalist der APA fragt, ob er sich vorstellen könne, dass Russland die Unterstützung für Assad aufgebe, im Tausch gegen ein Entgegenkommen der EU im Rahmen der Ukraine- Problematik.

Die Pressekonferenz beginnt ab 1:11:45. Bei 1:41:10 kommt die Frage des ORF nach der österreichischen Vermittlungsrolle, Österreich als Vermittler zwischen Russland und dem Westen, die die Außenministerin angeboten hat. Lavrov beantwortet diese Frage mit einem ausführlichen und sehr höflichen Nein – braucht Russland nicht. Lavrov ist ganz Gentleman, gegenüber der bezogen auf die Sachlage (wieso sollte Russland diese Vermittlung brauchen) ahnungslosen Außenministerin, und der ebenso ahnungslosen Journalistin. Sachkompetenz ist beiden Damen nicht gegeben, aber Lavrov lässt sie dies nicht spüren.

 

Den Artikel mit Freunden teilen:
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Viribus Unitis heißt "Vereinte Kräfte" und war das Motto von Kaiser Franz Joseph, und der Name eines Ö-U Schlachtschiffes. VU, das Schlachtschiff, schießt mit Informationen, manchmal auch mit Infos die keiner lesen will, weil sie nicht in den Kram passen. VU, das ist ein Autor, mit einem Netzwerk an Akteuren, die mit Hintergrund- und Basisinformationen zur Verfügung stehen.

Schreibe einen Kommentar