Soros: Merkel entmachtet – ersetzt durch May und Macron

Soros: Merkel entmachtet – ersetzt durch May und Macron

Auch Leute wie George Soros haben Personalprobleme. Wenn Akteure nicht bringen was sie sollen, müssen sie ersetzt werden. Nicht immer einfach, die richtigen Ersatzleute zu finden.

  • Autor: Viribus Unitis

Merkel war lange der Favorit von Soros in Europa. Merkel hat aber nicht das gebracht, was sich Soros erhoffte. Schulz auch nicht. Nun ist Soros umgestiegen – Briten- May und Franzosen- Macron sollen es richten.

Nachfolgeprobleme: Nach dem Obamismus-Hillaryismus mit Merkel und Schulz

Damals in den alten Zeiten, da war die Soros- Welt noch in Ordnung. Heiland Obama und Gottesmutter Hillary führten die gläubigen Massen im Sinne der Sorosianischen Religion durch die Stürme und Kriege der Zeit. Die Massen jubelten in ständiger Begeisterung – jeder neue Krieg, begonnen durch die Götter, wurde mit neuem Jubel aufgenommen – der Messias und seine Gottesmutter waren die Götter der Massen.

Dann kam die Tea- Party mit Trump – und die Personalprobleme von Soros begannen. Wem sollte man die Führung der gläubigen Massen anvertrauen. Merkel war schnell auserkoren. Sie wurde zur Führerin der freien Welt ernannt – Trump als Finsterling gebrandmarkt, und so schien der Fortbestand der Gemeinschaft der Gläubigen gesichert.

Doch die heile Welt wollte nicht wiederkehren. Merkel erwies sich als unfähig, den Massen die göttlichen Fügungen in adäquater Weise nahe zu bringen. Auch stellte sich heraus, dass Merkel und Ihr Deutschland bei weitem nicht jenes Gewicht hatten, das man gemeinhin vermutet hatte. Merkel führte die Gemeinschaft der Gläubigen in die Finsternis der Perspektivlosigkeit.

Um das Problem zu lösen, schickte man Martin Schulz aus Brüssel nach Berlin, um dort die frohe Botschaft zu künden, er der neue Heiland, würde das Licht auf die Welt zurückbringen. Doch auch Schulz war nicht jener Messias nach dem die gläubigen Massen hungerten. Schulz, als Heils- Bringer angekündigt, verglühte schneller als jede Wunderkerze. Deutschlands Personalreservoir hatte sich als unzulänglich erwiesen – man musste die Blicke anderweitig schweifen lassen.

Dann kam die große Idee – warum nicht Briten und Franzosen nehmen? Beide Länder sind Atom- Mächte, beide Länder sind UN- Sicherheitsrats- VETO- Mächte, und somit in einer Liga mit den Haupt- Gegnern, den Trump- USA, Xi- China und Putin- Russland. Zudem sind auch die Bevölkerungszahlen passen. 64 Millionen Briten plus 67 Millionen Franzosen, ergibt 133 Millionen gesamt, das ist fast so viel wie Russland, das 144 Millionen Einwohner hat.

Europa/Großbritannien: May bearbeitet Russland

Teresa May wurde für die Bearbeitung von Europa – und hier vor allem Russland – ausersehen. May hat nicht das Mínks II Problem, das Merkel und Macron mitschleppen, und ist ohne Skrupel im Vorgehen gegen Russland. Ohne Skrupel war Merkel auch, nur May ist auch ohne jeden Verstand, und bei Verstand hat Merkel doch eine erkennbare Mindestausstattung.

May war – als sie Premier wurde – der Wunschkandidat der Soros- affinen Londoner City – hat aber deren Erwartungen nicht erfüllt. Grundsätzlich sollte man mit Soros durchaus Mitleid haben. Die Personalprobleme in Großbritannien sind eklatant. Was aktuell im Rahmen der Skripal- Affäre als Ablaufmanagement geboten wurde, wird von jeder Kindergarten- Leiterin besser umgesetzt. May die selbst überfordert ist, und ohne Übersicht, zeigte, dass sie am Rande Ihrer Intellektuellen Leistungsfähigkeit agiert – mehr ging nicht. Bei Margret Thatcher hätte sie nicht mal Bleistift spitzen dürfen – heute darf sie eine Regierung führen – was für ein qualitativer Niedergang.

Außenminister Johnson ist ein bekannter Situationist. Er sagt mal schnell was, um genau für die Situation bestens auszusteigen, das Problem dabei, er denkt nicht daran, dass seine Worte Stunden, Tage oder Wochen später auch noch bewertet werden. Beide haben die Skripal- Geschichte an die Wand gefahren. Erwiesene Unfähigkeit vor den Augen der Welt. Die Briten haben ein Personalproblem – und kein kleines – aber keine Personallösung.

Mittlerweile versucht sich Verteidigungsminister Gavin Williamson gut zu positionieren. Er sieht sich wohl selbst als eine Art britischer Macron – oder Trudeau – und kommt vor allem bei der weiblichen Wählerschaft gut an. Es sollte für eine gute PR- Maschine kein Problem sein Ihn gut in Szene zu setzen – ähnliches hatte man schon bei Macron und Trudeau geschafft. Betrachtet man seine Beiträge zur Skripal- Geschichte, so muss man anerkennen, dass May noch besser war als Williamson. Austauschen kann man Williamson gegen May, aber ob es besser wird darf bezweifelt werden.

Europa/Frankreich: Macron bearbeitet Syrien

Macron soll Syrien übernehmen – wenn die USA aussteigen. Trump möchte die US- Truppen binnen 6 Monaten aus Syrien abziehen. Die Lücke will Europa schließen. Mogherini hat das Mantra, das Ihr von Soros eingeflüstert wurde, dass überall dort wo die USA rausgehen, Europa reingeht, und sich so international Profil verschafft. Syrien, so denkt man in Paris und Brüssel, ist eine gute Gelegenheit.

Größte militärische Baustelle Frankreichs ist Westafrika, also die französisch- europäischen Finanzkolonien der CFA- Zone. Die Sicherheitslage hier ist – trotz massivem Militäreinsatz – nicht unter Kontrolle zu bringen. Franzosen, die UNO, die Sahel G5 – viel Militär und wenig Erfolg. Laut deutscher Verteidigungsministerin von der Leyen soll die PESCO hier eingesetzt werden. Die Deutschen haben hier schon Militär im Einsatz, Mali- Einsatz genannt.

Arabien. Frankreich war – gemäß dem Sykes- Picot- Abkommen – Mandats- und Kolonialmacht in Libanon, Syrien, und Teilen Iraks. Im Arabischen Raum sind 1450 Mann in Dschibouti stationiert, 650 in den VAE (Vereinigten Arabischen Emiraten) und im Rahmen der Operation Chammal 1100 Mann in Irak und Syrien.

Die Franzosen sind militärisch am Ende Ihrer Kapazitäten. Es wird wohl so sein, dass Macron als Franzose das Aushängeschild in Syrien macht, die Hauptlast aber militärisch von den Briten getragen wird. Dass sich Europa in Syrien durchsetzt ist nicht zu erwarten. Es ist eine Sache in die viel Aufwand und Geld investiert wird, und von der man heute schon sagen kann, das sie nicht funktioniert. Wenn Europa glaubt, sich gegen die Russen in Syrien durchsetzen zu können, dann ist ein gewisser exzessiver Realitätsverlust bei Europas Entscheidungsträgern zu konstatieren.

Europa/Machtwechsel: Merkel- Deutschland wird zum Befehlsempfänger von Macron und May

Diese neue Aufgabenverteilung ist eine neue Macht- Verteilung. Diese neue Macht- Verteilung bringt mehr Macht für Macron und May, und weniger Macht für Merkel. Wenn man genau hinsieht könnte man von einer Ent- Machtung Merkels sprechen. Die Wirtschaftsmacht Deutschlands zählt nicht mehr. Wichtig ist nun politische Macht umzusetzen. Politisch heißt, militärisch relativ frei agieren zu können, was die Deutschen nicht können, und im UN- Sicherheitsrat vertreten zu sein, um dort die notwendigen Positionen zu vertreten, was die Deutschen nicht sind.

In Europa hat Soros seine Gewichte neu verteilt, und Deutschland ist vom Chef- Macher zum „Follower“ degradiert worden. Das ist eine signifikante Umwälzung, weil auch zu Obamistisch- Hillaristischen Zeiten war Deutschland immer führend – und nun ist dies vorbei.

 

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Viribus Unitis heißt "Vereinte Kräfte" und war das Motto von Kaiser Franz Joseph, und der Name eines Ö-U Schlachtschiffes. VU, das Schlachtschiff, schießt mit Informationen, manchmal auch mit Infos die keiner lesen will, weil sie nicht in den Kram passen. VU, das ist ein Autor, mit einem Netzwerk an Akteuren, die mit Hintergrund- und Basisinformationen zur Verfügung stehen.

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