Trump: Mit Syrien gegen das Soros-Pentagon

Die Soros- affinen Trump- Kritiker hatten damit den Soros- gehorsamen US- Verteidigungsminister Mattis abgeschossen. Die Kritiker hatten Trump jene Steilvorlage geliefert, mit der er Mattis in die Zange nehmen kann – und nimmt.

  • Autor: Viribus Unitis

Trump ist – wie alle Politiker – auch ein Produkt seiner Berater. Alle führenden Politiker weltweit haben für die jeweiligen Themenbereiche Beraterstäbe, die Ihnen Informationen und Handlungs- Empfehlungen geben, und das timing festlegen. Das ist überall so, ob nun bei Trump, Putin, Macron, Merkel und so weiter – überall gleich.

Trump selbst erzählte, seine Berater seien ehemalige Generäle und Admiräle – und andere Personen. Man weiß nicht was die denn so an Bildung haben, aber es wirkt, als hätten sie Clausewitz (Vom Kriege), Sun Zi (Die Kunst des Krieges, Kant (Kritik der reinen Vernunft/Erkenntnistheorie), Machiavelli (Der Fürst) und Gustave Le Bon (Psychologie der Massen) nicht nur gelesen – sondern auch verstanden. Auch mit einem gewissen Damokles und dessen Schwert dürften sie sich auch befasst haben. Anders ist nicht zu erklären, was gerade in den USA läuft.

Soros- Akteure: Kritik an Trumps Syrien- Abzug

Vorausgegangen war eine harte Kritik an Trump wegen seiner Pläne binnen 6 Monaten aus Syrien abzuziehen. Heftig hatte man die letzten Tage auf Trump eingedroschen, wie auch The Hill berichtet. Trump hatte diese Kritik voll entfalten lassen, und die Kritiker glaubten sich schon auf der Siegerstraße, weil Trump sich einerseits nicht zu der Kritik äußerte, und andererseits auch vorher sich nicht geäußert hat. Mit Äußerung sind Twitter- Tweets gemeint, mit denen Trump nicht ankündigt, sondern meist Feststellungen macht.

Auch Trumps härtester innerparteilicher Gegner, Senator McCain hatte sich exponiert – The Hill berichtet – aus heutiger Sicht nicht sehr klug: “The question now is whether he will do anything about it. The President responded decisively when Assad used chemical weapons last year. He should do so again, and demonstrate that Assad will pay a price for his war crimes.“ Nun kam Trumps Antwort.

CNN und The Atlantic, die Bibeln der Bilderberger, berichten, Trump würde nun Maßnahmen gegen Assad in Syrien fordern. In einem Doppeltweet teilte Trump mit: Many dead, including women and children, in mindless CHEMICAL attack in Syria. Area of atrocity is in lockdown and encircled by Syrian Army, making it completely inaccessible to outside world. President Putin, Russia and Iran are responsible for backing Animal Assad. Big price… ….to pay. Open area immediately for medical help and verification. Another humanitarian disaster for no reason whatsoever. SICK!  

Dann ging es weiter – Kritik an Obama, dass der seine „rote Linie“ niemals ernst genommen hat – wie immer über Twitter: If President Obama had crossed his stated Red Line In The Sand, the Syrian disaster would have ended long ago! Animal Assad would have been history!  

Die Soros- affinen Trump- Kritiker hatten damit den Soros- gehorsamen US- Verteidigungsminister Mattis abgeschossen. Die Kritiker hatten Trump jene Steilvorlage geliefert, mit der er Mattis in die Zange nehmen kann – und nimmt.

Mattis Grundproblem: Angriff in Syrien ist gegen die Russen nicht zu gewinnen

Am 4. März war der Skripal- Vorfall, der als Chemiewaffen- Attentat dargestellt wird. Dargestellt wird, Russland habe damit erstmals nach dem 2. Weltkrieg Massenvernichtungswaffen (Chemie- Waffen) auf europäischem Boden eingesetzt.

Europas Medien transportieren diese Darstellung. In der Folge werden auch die Syrien- Darstellungen über Giftgas- Einsätze immer dramatischer in den Medien dargestellt. Dargestellt wird auch, dass die USA wegen der Giftgas- Einsätze Luftangriffe gegen Syrien in Erwägung ziehen.

Am 12. März erklärte die US- Botschafterin bei der UN, Nikki Haley, der syrische Waffenstillstand, zwei Wochen vorher vereinbart, sei gescheitert.

Am 13.03.18 gab es ein Telefonat zwischen dem höchsten US- Offizier, dem Vorsitzenden der Joint Chiefs of Staff, General Joseph Dunford, und seinem russischen Gegenüber, dem stellvertretenden Verteidigungsminister und Oberkommandierenden der russischen Streitkräfte, General Valery Gerasimov.

Gerasimov war offensichtlich deutlich: Earlier on Tuesday, Gerasimov warned the US against any retaliatory strikes over Syria’s chemical weapons use, claiming that anti-regime rebels were planning to stage a regime chemical weapons attack and saying any US strike against Damascus would threaten Russian troops. „The United States of America plan to accuse the Syrian government troops of using chemical weapons, demonstrate so-called ‚evidence‘ of alleged numerous victims among civilians caused by actions of the Syrian government supported by the Russian leadership,“ Gerasimov told a meeting of Russian military officers convened to discuss the situation in Syria. „If lives of the Russian officers are threatened, the Armed Forces of the Russian Federation will retaliate against missile and launch systems,“ Gerasimov added.

Die ukrainische Nachrichtenagentur UAWIRE berichtet weitergehend über Gerasimovs Darstellungen: “In the institutions and facilities of the Syrian Ministry of Defense in Damascus, there are also Russian military advisers, representatives of the Center for reconciliation of warring parties and military police. In the event of a threat to the lives of our servicemen, the Armed Forces of the Russian Federation will respond, targeting any missiles and launch systems involved,” he said.

Die Phrase „targeting any missiles and launch systems involved“ beinhaltet „launch systems“ und meint „Waffenträger“ und meint in diesem Zusammenhang Flugzeuge. Gerasimov hat definitiv den Abschuss von Flugzeugen – nun angedroht kann man dazu nicht schreiben. Er hat festgestellt dass die Russen dies machen würden – abschießen – und fertig. Keine Drohung, sondern eine Feststellung.

Syrien- Scharfmacher Mattis musste vor seinem Präsidenten eingestehen, dass Ihm zur Schärfe – also zum Angriff – die Mittel fehlten. Acht Jahre Obama- Rüstungspolitik hatten die USA hinter Russland zurückfallen lassen. Die US- Angriffspläne, die eigentlich Pläne waren die Verteidigungsminister Mattis mit Europas Akteuren abgesprochen hatte, die Angriffspläne erwiesen sich als nicht umsetzbar.

Trumps Mechanismus: Mit Syrien Mattis und die Militärkritiker in die Verantwortung nehmen

Das Pentagon hatte sich noch vor Wochen sehr angriffslustig gezeigt – und so ein Angriff war in den USA und vor allem in Europa auch erwartet worden. Man hatte die Stimmung hochkochen lassen, ohne sich zu fragen, ob die Russen denn dies genehmigen würden. Die Katerstimmung war groß, als sich herausstellte, dass die Russen keine Angriffserlaubnis – siehe voriges Kapitel – gaben.

Es mag für den Betrachter seltsam klingen „Angriffserlaubnis der Russen“ aber genau so ist es. Was die Russen nicht aktiv oder passiv genehmigen geschieht nicht. Die militärische Überlegenheit der Russen ist umfassend. Sie können jedes Flugzeug, jeden Flugkörper, egal ob NATO oder USA, vom Himmel holen. Wenn Russland seine elektronische Überlegenheit entfaltet, dann funktioniert bei NATO und USA in der Region keine einzige Nachrichtenverbindung mehr – und so weiter. Das mag sich lesen, als ob der hier Schreibende gerade in einem surrealen Drogenrausch seine Schreibtasten dirigiert, ist aber genau so Realität – nicht Drogenrausch sondern Militär- Realität. Die russische Überlegenheit ist grenzenlos – dank der von Obama 8 Jahre umgesetzten Militärpolitik, die Russland an den USA vorbeiziehen ließ.

Wie auch immer – Mattis ist in der Falle, und eigentlich schon tot:

Wenn Mattis keinen Angriff gegen Assad macht, so muss er das einerseits dem Präsidenten, andererseits dem Kongress, und dritter- seits der Öffentlichkeit erklären. Mattis hat dabei keine guten Karten. Die Trump- Kritiker haben wirkliche Probleme damit, zu erklären warum sie keinen Angriff machen, wenn Trump sich auf Obamas Red Line bezieht. Sie müssten damit diese Obama- Red- Line für unrealistisch erklären, und damit Obama zum Red- Line- Phantasten degradieren.

Wenn Mattis einen Angriff macht, und dabei gegen Syrer und vor allem Russen verliert, was zu erwarten ist, so muss er das einerseits dem Präsidenten, andererseits dem Kongress, und dritter- seits der Öffentlichkeit erklären. Mattis hat dabei keine guten Karten – sogar noch schlechtere als mit der vorigen Möglichkeit, nämlich nichts zu tun.

Was immer Mattis tut, es ist falsch. Und ab dem Zeitpunkt wo eine der beiden Möglichkeiten abgespielt wurde, ist Mattis ein geschlagener Mann. Er hat dann gegen den Präsidenten nichts mehr in der Hand – und wird so nutzlos für Soros und Konsorten. Trump hat über Mattis mit diesen Tweets das Damoklesschwert des Feiglings (kein Angriff) oder des Unfähigen (Angriff und Niederlage) gehängt.

Wenn Trump nun in 6 Monaten aus Syrien abzieht – und alles sieht danach aus – dann wird er aus dem Pentagon von Mattis (wenn der dann überhaupt noch im Amt ist) keine Widerworte mehr hören. Was will Mattis da noch kritisieren?

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Viribus Unitis heißt "Vereinte Kräfte" und war das Motto von Kaiser Franz Joseph, und der Name eines Ö-U Schlachtschiffes. VU, das Schlachtschiff, schießt mit Informationen, manchmal auch mit Infos die keiner lesen will, weil sie nicht in den Kram passen. VU, das ist ein Autor, mit einem Netzwerk an Akteuren, die mit Hintergrund- und Basisinformationen zur Verfügung stehen.

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