Trumps Zollverhandlungen: Rekord-Handels-Defizit lässt US-Gegner verstummen

Dramatische Handelsbilanzdefizit- Zahlen bestätigen Trumps Aktivitäten bezogen auf die umfassenden Zollverhandlungen. Trumps „America First“- Agenda ist aktueller denn je. Die US- internen Kritiker verstummen, angesichts der dramatisch schlechten Zahlen.

  • Autor: Viribus Unitis

Die aktuellen Zahlen für 2017 sind die schlimmsten seit 2008, wie Reuters berichtet: The deficit surged 12.1 percent to $566.0 billion in 2017, the highest since 2008. That represented 2.9 percent of GDP, up from 2.7 percent in 2016.

Das sind die Zahlen im Allgemeinen, und beim China- Handel im Besonderen ist es noch dramatischer: The politically sensitive U.S.-China trade deficit jumped 8.1 percent to a record $375.2 billion last year. President Donald Trump has vowed to shrink the trade gap by shutting out more unfairly traded imports and renegotiating free trade agreements.

Der Branchendienst Tradingeconomics teilt für die ersten Monate von 2018 mit: The US trade deficit widened to USD 57.6 billion in February 2018 from an upwardly revised USD 56.7 billion in the previous month and above market expectations of USD 56.9 billion. It is the biggest trade gap since October 2008 as both exports and imports reached a record high.

Übertroffen wird das aktuelle Rekord- Defizit nur von Defiziten im Zeitraum von 2004 bis 2008. Diese akteullen dramatischen Zahlen bringen Trumps US- Gegner im Zollstreit zum verstummen. Angesichts der Zahlen anzuführen, Trumps Zollpolitik sei falsch oder unzeitgemäß, ist wegen der Zahlen schwierig bis unmöglich.

Aktuell laufen Zollverhandlungen mit allen. China, NAFTA, Europa – allen. Europa glaubt, es könne Hilfe von seinen Verbündeten in den USA erhalten – angesichts der Zahlen unwahrscheinlich. Trump muss eine Neuordnung des Zollwesens umsetzen, um eine weitere Schwächung der USA, ein weiteres Ausbluten zu verhindern.

Hätte Trump nicht schon Zollaktivitäten gesetzt, so wäre er nun politisch heftig unter Druck. Trotz seiner Aktivitäten wird er kritisiert – wie Reuters berichtet: “Trump’s trade team has not been able to stem the flood of imports into the country,” said Chris Rupkey, chief economist at MUFG in New York. “Don’t forget it is American companies assembling goods outside the country and then bringing them back in which is the problem with the trade imbalance in goods.”

Trump agiert nach einem Muster, dass die EU seit Jahren vorlebt. Die EU hat bei der EU- Kommission eine Abteilung angesiedelt, die sich „Trade defense“ nennt, und die bei Notwendigkeit Strafzölle oder höhere Zölle verhängt, um ein aus dem Ruder laufen des Handelsdefizits zu verringern. Diese Euro- Mechanismen will nun auch Trump umsetzen. Dass dies der EU und China und anderen wie Mexiko nicht gefällt liegt in der Natur der Sache. Was Trump hier macht, ist auch keine Störung des freien Welthandels – wie die EU und China Ihm vorwerfen – sondern ein Kopieren jener Mechanismen, die die EU und China schon lange anwenden.

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Viribus Unitis heißt "Vereinte Kräfte" und war das Motto von Kaiser Franz Joseph, und der Name eines Ö-U Schlachtschiffes. VU, das Schlachtschiff, schießt mit Informationen, manchmal auch mit Infos die keiner lesen will, weil sie nicht in den Kram passen. VU, das ist ein Autor, mit einem Netzwerk an Akteuren, die mit Hintergrund- und Basisinformationen zur Verfügung stehen.

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