Strafzölle: EU mit Ausnahmeverlängerung bis 1. Juni

Im Streit um die Alu- und Stahl- Strafzölle hat US- Präsident Trump der EU eine neue Deadline gesetzt: 1. Juni

+++ Viribus Unitis +++

Wie die Financial Times berichtet, gilt diese neue Deadline für Kanada, Mexico, andere Verbündete und die EU. Ob diese neue Deadline zu einer Annäherung der Verhandungsstandpunkte führt ist unklar. Trump möchte mit einer Gesamtverhandlung des Tarifsystems zwischen den USA und Europa das Handelsbilanzdefizit der USA – gegenüber Europa in 2017 rund 151 Milliarden US- Dollar – senken. Die EU will in diesem Bereich erst dann verhandeln, wenn die USA den EU eine bedingungslose und dauerhafte Ausnahme von den Strafzöllen zugesagt haben.

In der EU wird diese Fristverlängerung als Erfolg gewertet. Die harte Haltung habe sich ausgezahlt, so meint man. Ob es so ist, oder ob nur Trump die Pokerrunde verlängert hat, weil er sie auch mit China verlängert hat, ist unklar. Das Endergebnis steht noch lange nicht fest – Siegesmeldungen sind unbegründet.

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Viribus Unitis heißt "Vereinte Kräfte" und war das Motto von Kaiser Franz Joseph, und der Name eines Ö-U Schlachtschiffes. VU, das Schlachtschiff, schießt mit Informationen, manchmal auch mit Infos die keiner lesen will, weil sie nicht in den Kram passen. VU, das ist ein Autor, mit einem Netzwerk an Akteuren, die mit Hintergrund- und Basisinformationen zur Verfügung stehen.

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